Was heisst es, in Deiner Kraft zu sein?

Mai 20, 2022 | Mentoring, Selfcare

Christine lächelnd mit lila Kleid

Mein Claim polarisiert: „Es gibt jemanden, der Dich in Deiner ganzen Kraft braucht, und das bist Du.“ Das gefällt mir. Wenn etwas polarisiert, aktiviert es uns. Dann kannst Du leichter wahrnehmen, wo Du gerade stehst. Es gibt viele Frauen, die es lesen und sich dann bei mir bedanken, dass ich sie daran erinnert habe.

Und dann gibt es die Frauen, die sich getriggert fühlen und die mich fragen: „Was soll das denn schon wieder sein? Das ist total abgenutzt. Aber… ich merke, dass etwas in mir damit in Resonanz geht.“

Ich mag diesen Diskurs.
Er ist es ein Filter für meine Werte und meine Arbeit.

Diese Gespräche sind der Anlass für diesen Blogbeitrag. Ich beschreibe Dir hier, was es für mich heisst, in meiner Kraft zu sein. Ich erzähle Dir davon, wie ich es für mich definiere und wie ich in meine Kraft komme. Ich möchte Dir zeigen, was Du davon hast, in Deiner Kraft zu sein.
Sie zu kennen, sie zu leben und zu geniessen.

Das heisst es für mich: In meiner Kraft sein

Viele Jahre habe ich vor Entscheidungen alle möglichen Leute um Rat gefragt. Freundinnen, meine Schwester, Coaches, manchmal sogar meine Mutter. Alle habe ich gefragt und mir ihre Antworten angehört. Ich war süchtig danach, dass sie mir ihre Antwort sagen. Ich hab mich ewig mit diesem Prozess beschäftigt, möglichst noch mehr Antworten zu sammeln. Bevor ich weiter gemacht habe, oder bevor ich das nächste Schrittli gewagt habe.

Und das Ergebnis? War immer eine noch grössere Verwirrung. Denn jeder gab mir die Antwort aus seiner Brille, gemäss seinen Erfahrungen, Glaubensätzen und Prägungen.

Und ich stand dann da mit x-Antworten mehr. Meine eigene Antwort war auch da, aber ganz, ganz leise, kaum mehr hörbar. Ich habe es ewig vor mir hergeschoben zu entscheiden und dann lieber länger gelitten. Solange ich nichts entschied, änderte sich die Situation nämlich nicht. Es war einfacher für mich – meine Komfortzone.

Eine Freundin öffnete mir die Augen. Lena ging durch eine schwierige Trennung. Sie hatte starke körperliche Beschwerden aus all den psychischen Belastungen und es wurde unaushaltbar für sie. Da sie zwei kleine Kinder hat, hat sie es lange ignoriert.

Und dann war da ein neuer Mann. Er stand einfach vor der weit offenen Tür. Er wollte mit ihr diesen Weg gehen und war bereit, alles mitzutragen, was die Trennung bedeuten würde.

In einem Gespräch fragte ich sie: „Warum holst Du Dir keinen Rat? Warum machst Du alles mit Dir selbst aus?“ Sie antworte mir: „Weil nur ich weiss, wie sich die Situation anfühlt. Nur ich spüre alles, was damit zu tun hat. Und nur ich kann diese Entscheidung mit all ihren Folgen abschätzen. Also habe ich mich entschieden, niemanden um Rat zu fragen. Und meine ganze Kraft bei mir zu behalten, die ich gerade auch wirklich brauche.“

Das hat mich zutiefst berührt und mir gezeigt, wie ich es auch machen könnte. Wenn etwas ansteht, das entschieden werden muss.

Heute weiss ich, in meiner Kraft sein, heisst, meiner Meinung zuzuhören. Meine Intuition wahr- und ernst zu nehmen. Und auf dieser Basis meine Entscheidung zu treffen. Ob und wann und wie ich auf eine SMS antworte. Ob ich eine Verhandlung in die oder eine andere Richtung gestalte. Ob ich den Artikel schon veröffentliche und wie ich ihn teile. Ich höre auf mich selbst.

Ich hole mir immer noch gerne Rat. Und weiss sehr gut, wen ich etwas zu welchem Thema fragen kann. Für mich sind das Impulse, Ideen und wie ein grosses Buffet, von dem ich mich bedienen kann. Zuallererst höre ich auf mich selbst. Weil nur ich alle Facetten weiss, spüre und darauf meine Entscheidungen begründe.

Warum es sich lohnt, in deiner Kraft zu sein

Es stärkt mich. Es trainiert meinen Mutmuskel. Ich lebe damit Selbstintegrität und Selbstbewusstsein, denn ich bin mir meiner selbst bewusst. Ich spüre meine Seele und was sie gerade braucht bzw. will. Ich kann ganz klar unterscheiden, was ist Ego und was kommt direkt aus meinem Herz.

Das stärkt mein Selbstvertrauen und damit auch meine Selbstliebe. Wenn ich in meiner Kraft bin, dann bin ich unabhängig von äusseren Meinungen. Ich bin ganz bei mir und nicht im Aussen. Egal, worum es geht. Und nein, das gelingt mir nicht immer. Nicht bei jedem Thema oder Menschen, aber immer öfter, je mehr ich das so praktiziere.

Wenn ich in meiner Kraft bin, bin ich machtvoll und kann gestalten. Aus einer ganz anderen Energie heraus, als wenn ich 100 Leute um ihre Meinung frage. Ich fühle mich vollständig, magnetisch und wertvoll. Warum mir das besonders 2022 wichtig ist, habe ich hier beschrieben.

Wenn ich ganz in meiner Kraft bin, kann ich die anderen Menschen so sein lassen wie sie sind. Ich kann sie annehmen und frei von Bewertungen und Vergleichen mit ihnen sein, arbeiten oder auch streiten. Für mich ist das ein Indikator, wahrzunehmen, wie es mir gerade geht. Wenn ich im Fight bin mit einem anderen Menschen, fühle ich in mir nach, ob ich gerade in meiner Kraft bin. Denn was ich seit einigen Jahren verinnerlicht habe:

Ich kann nur mich selbst ändern. Niemanden sonst.

Christine Traut

Wenn ich in meiner Kraft bin, dann bin ich im Frieden. Von dort aus gestaltet es sich einfacher und leichter. Und dabei geht es nur um meinen ganz eigenen Frieden. Es kann gut sein, dass jemand anderes es als rebellisch empfindet, wie ich agiere und ich mich gleichzeitig völlig im Frieden fühle, voller Kraft. Das ist in Ordnung. Ich bin nur für mich selbst verantwortlich. Jeder selbst ist dafür verantwortlich, wie er auf etwas reagiert, es bewertet.

Wie würde eine Welt aussehen, in der alle in ihrer Kraft sind? Stell Dir das nur mal ganz kurz vor. Und ja, das ist möglich. Indem jeder bei sich selbst damit anfängt.

Wie ich in meine Kraft komme

Es sind ganz viele verschiedene Schrittli, die meine Kraft in mir stärken.
Einige davon stelle ich Dir hier vor:

Meine Musik: Ich habe Playlists mit Musik für verschiedene Situationen. Lieder, die mich nähren, inspirieren oder aktivieren. Lieder zum Morgens wach werden, zum Schreiben, zum Abends abschalten können – je nach Anlass nutze ich sie, füge neue hinzu, lösche und schaffe mir einen kraftvollen Anker.

Kunterbunte Kartensets: Ich habe verschiedene Kartensets, aus denen ich mir Impulse hole. Manchmal lasse ich mich überraschen und frage einfach: „Was ist jetzt wichtig für mich zu wissen?“ Oder ich frage sehr gezielt „Was ist diese Woche wichtig für meine Mentorings?“

Fragen stellen: Ganz bestimmte Fragen stelle ich mir in Gedanken und warte auf die Impulse, die mir meine Intuition sendet. Ich schreibe z.B. auf einen Zettel: „Was soll ich tun in Bezug auf Dominic?“ Im richtigen Moment kommt mir dann ein Gedanke oder ich lese etwas, bei dem ich spüre – das ist die Antwort auf meine Frage.

Aktiv auftanken: Ich sorge immer wieder dafür, dass ich auf allen Ebenen auftanke: spirituell, energetisch, mental, seelisch. Gerade habe ich ein umfangreiches Programm gestartet, um körperlich noch viel besser aufzutanken, für mich bessere Nahrungsmittel zu essen, um gesund und fit und stark zu bleiben. Es wirkt. Ich habe mehr Energie und weniger Stress mit dem Thema Essen.

Intentionen setzen: Für jeden Tag setze ich mir eine Intention, was ich erleben und fühlen will. Das mache ich morgens in der Dusche. Weil ich dann daran denke und das mein Anker ist. Ich schreibe mir die 2-3-5 Wörter auf einen kleinen Zettel und lege ihn unter mein Wasserglas. Das habe ich im Magazin Meraki entdeckt, das meine Freundin und Business Buddy Almuth Schäfer herausgibt. So fällt mein Blick tagsüber immer wieder auf diese Wörter und das Wasser lädt sich damit auf.

Inneres Team: Verschiedene Persönlichkeitsanteile wollen verschiedene Dinge für mich erreichen und ich nutze dies ganz bewusst. Indem ich wahrnehme, welcher Anteil gerade etwas braucht, wenn es ein Problem gibt. Ich gehe in einen inneren Dialog und finde das heraus. Gleichzeitig habe ich Anteile in mir, die voller Weisheit sind und auf die aktuelle Frage eine Antwort haben – aus mir selbst heraus.

Die Schrittli müssen in meinen Alltag passen. Ich stelle sie um, wenn ich es brauche. Es sind ja meine Schrittli. Und ich entwickle sie weiter, je nachdem, was gerade mehr werden soll in meinem Leben.

Afformationen sind auch sehr wirkungsvolle Möglichkeiten, mich selbst zu stärken und Kraft zu tanken.

Was meine Community dazu sagt

Seit ich meine neue Website veröffentlicht habe, bekomme ich viele begeisterte Zuschriften. Wunderbare Frauen bedanken sich bei mir, dass ich sie daran erinnere, in ihrer Kraft zu sein. Ja, Du und Deine Kraft dürfen Deine Priorität sein. Denn nur dann kannst Du wirken und gestalten. Einige dieser Frauen habe ich gefragt:

  • Was heisst es für Dich, in Deiner Kraft zu sein?
  • Wie fühlt sich das in Dir an, wenn Du in Deiner Kraft bist?
  • Wie fühlt es sich an, wenn Du nicht in Deiner Kraft an?

Und das sind die Antworten:

Nadin-Shirin Zimmermann antworte mir:

  1. inspiriert sein und inspirieren
  2. energetisch und einfach zugleich
  3. anstrengend und oft auch kränklich

Einige Antworten sind noch ausstehend. Die werde ich hier anfügen, wenn sie bei mir ankommen.

Was heisst es für Dich, in Deiner Kraft zu sein? Wie machst Du das?
Schreib mir. Ich freu mich.

Hoi,
ich bin Christine.

Ich bin die richtige Mentorin für Dich, wenn Du Dein Problem zu einer Kraftquelle machen möchtest.

Ich begleite Dich mit alltagstauglichen Schrittli und Deinem individuellem wie, bist Du das geschafft hast. Und ganz in Deiner Kraft angekommen bist. Sie schätzt, lebst und geniesst. 

Erfahre mehr über mich und meine Vision für dich.

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