Meine Kraftquelle Me-Time

Jan 26, 2022 | Selfcare

Mein Sohn (3 Jahre) fragte mich neulich: „Was ist denn Me-Time, Mama?“ Vorher hatte ich ihm gesagt, dass ich genau jetzt mein Buch weiter lesen wollte, weil ich Me-Time habe. Und ich spürte, wie gut das tut, es so klar auszusprechen. Es hat so ein anderes Gewicht, wenn ich es benenne, als wenn ich sage: „Lass mich mal schnell noch ein paar Seiten lesen.“ In meinen Mentorings höre ich das sehr oft als grossen Wunsch: Endlich wieder mehr Zeit für mich selbst haben. Dafür kann nur einer sorgen. Und das sind wir selbst.

Das ist Me-Time

Me-Time heisst für mich, ich bin für gar nichts zuständig. Ich muss nichts vorbereiten. Ich kann einfach tun und lassen, was ich selbst gerade will. Ich schaffe es auch immer öfter, nicht mal darüber nachzudenken, was als nächstes anstehen könnte. Manchmal sind das wenige Minute, manchmal sogar mehrere Stunden, je nach Tagesablauf.
Oft lese ich dann. Ab und zu arbeite ich oder telefoniere. Meistens ist es Zeit, in der ich die Stille und Ruhe finde, die ich so gerne habe mittlerweile.

Daraufhin sagte mein Sohn: „Ich will auch Me-Time haben. Dann lese ich in meinem Buch. Du kannst im Bett bleiben und musst nicht mitkommen.“ In mir jubelte alles. Das was ich ihm sagen wollte, war angekommen.

Und ein für mich ganz wichtiger nächster Schritt ist damit gemacht: Auch er soll seine Me-Time so lieben lernen, wie ich meine. Er soll sie sich erlauben, nehmen, einfordern und wenn nötig dafür kämpfen. Eine Zeit, wo er genau das nacht, was jetzt für ihn wichtig und richtig ist. Weil es so ein wichtiger Baustein für persönliche Freiheit ist. Ein Wert, der mir unendlich viel bedeutet. Für mich. Für meinen Sohn. Für alle Menschen.

Wie das dann mit einem Kleinkind funktioniert, steht auf einem anderen Blatt. Mir ging es bei dem Gespräch darum, das Wort bewusst zu etablieren. So dass wir immer wieder dahin zurück kehren können, wenn wir es brauchen.

Warum für mich Me-Time die wahre Selfcare ist

Heute möchte ich Dir erzählen, warum für mich Me-Time die wahre Selfcare ist. Sie kommt für mich vor den viel propagierten Kerzen an der Badewanne und der sündhaft teuren Bodylotion. Die uns suggerieren sollen, das ist Selfcare. Ja, ist sie. Aber vor allem für den Produzenten der Bodylotion und das Magazin, was sie propagiert.

Selfcare ist für mich zuerst mal die Entscheidung, dass ich mich selbst wichtig nehmen will. Ohne diese Entscheidung wird sie nicht einziehen in meine Welt – die Fürsorge für mich selbst.

Es ändert sich alles, wenn ein Baby kommt.
Wie es sich anfühlt, das merkte ich erst, als es tatsächlich soweit war.

Wie ich dazu kam, als ich zu (fast) nichts mehr kam

Kurz bevor mein Sohn auf die Welt kam, hörte ich immer wieder Geschichten über Mütter, die es den ganzen Tag über nicht schaffen zu duschen vor lauter Fürsorge für das Baby.
Und das machte mir echt Angst.

Ich spürte zum ersten Mal bewusst, wie wichtig mir meine Rituale im Bad am Morgen sind. Das Ankommen im Tag, die Minuten im Bad, die ich mit mir ganz alleine verbringe, bevor die Welt mich ruft. Das wusste ich vorher gar nicht.

Und ich spürte, dass ich das auch weiterhin unbedingt am Morgen haben will, auch mit Baby. Meine Hebamme nahm das als ganz wichtigen Punkt in den ersten Tagen zu Hause mit mir auf – ganz von sich aus. Sie erklärte mir liebevoll und eindrücklich, wie wichtig es ist, dass es zuerst mal mir selbst gut geht. So gut wie es in dem Moment möglich ist. Sie sagte mir, dass es jedes Baby aushält, wenn die Mutter für sich duscht und es ein paar Minuten mit sich alleine ist.

Als mein Sohn dann auf der Welt war, setzte ich das als den für mich wichtigsten Punkt in die Tat um. Wir gestalteten den Morgen so, dass ich Duschen konnte, bevor ich mit ihm alleine zu Hause blieb für den Tag.

Ein Kind ist gemacht für eine Grossfamilie, einen Clan – und nicht für diese Zweierkiste die wir heutzutage leben (müssen). Aber das ist wieder ein anderes Thema. Wenn es gut läuft, sind hilfsbereite Grosseltern in der Nähe, dann geht vieles leichter. Aber auch anderes schwerer, wie ich von Freundinnen erfuhr, die dieses Modell haben.

Und es hat geklappt. Ich konnte seit seiner Geburt jeden Tag meine Me-Time im Bad haben. Ich habe dort aufgetankt von harten Nächten. Ich hab Kraft geschöpft für zähe Tage. Und ich habe mich gefreut auf viele Glücksmomente, die es natürlich auch immer gab. Ich habe dort genau bewusst für meine Balance an dem Tag die Grundlagen gelegt.

Die sich manchmal schon 3m weiter in der Küche in Luft auflöste – aber die Grundlage vom Morgen war da und die konnte mir kein noch so schwieriger Tag wegnehmen.

So fühlt sich meine Me-Time an. Alles ist möglich.

Und darum hat das funktioniert

Ich habe meine Regeln aufgestellt für mein Wohlbefinden. Ich habe diese Bedingen klar formulieren können, weil ich vorher Klarheit in mir geschaffen hatte. Und weil es mir so wichtig war, war eine Riesenportion Mut da, diese auch genau so durchzusetzen.

Es war nie ein Problem, denn mein Sohn und sein Vater waren sehr dankbar für meine Klarheit. Gab sie ihnen doch Orientierung und erleichterte ihnen das Leben so immens. Und Ich konnte meine Me-Time (fast) immer geniessen – ein ganz wichtiger Wert von mir.

Wenn ich in den 20min doch mal gestört wurde, konnte ich das gut so stehen lassen (meistens). Weil ich wusste, am nächsten Tag habe ich sie wieder: meine Me-Time im Bad.

Das wäre ein prima Ort für Me-Time. Oder doch lieber nach Hamburg?
Oder ins Wellnesshotel?

Meine Kraftquelle Me-Time

Eine Kraftquelle ist etwas, das ich anzapfen kann. Das mir immer zur Verfügung steht und mich versorgt. Hier mit Kraft für meine vielen verschiedenen Rollen. Me-Time tankt mich auf.
Eine Quelle fragt nichts und hat keine Bedingungen. Es ist einfach da. Wie eine Quelle aus der ein Fluss entspringt. Und der Fluss sich dann seinen Weg bahnt.

Heute habe ich viele solcher Kraftquellen. Eine davon ist meine Me-Time. Sie ist mir heilig und ich geniesse sie sehr. Von Minuten bis Stunden ist schon alles dabei gewesen, seit ich Mutter bin. Me-Time ist Freiheit. Und ich liebe Freiheit sehr.

Ein nächster Schritt wäre, mal eine Nacht alleine. Ein Tag alleine oder sogar ein Wochenende… Diese Gedanken formen sich gerade in mir.
Und auch sie beginnen mit einer Entscheidung. In mir. Für mich.

Und ja, ich bin jetzt gerade unsicher, was Du dazu sagst. Auch ich habe Angst vor Bewertung. Manchmal. Jetzt gerade.

Und ich stelle diesen Text in mein WWW Wohnzimmer, weil mir das Thema so so wichtig ist. Und weil ich will, das JEDE Frau in ihrer Kraft ist.
Weil dann ALLES in ihrem Leben möglich ist.

Wie gehts Dir mit dem Thema Me-Time? Was denkst Du darüber?
Was brauchst Du zu dem Thema für Dich?
Schreib mir. Ich freu mich.

Ich werde dieses Jahr 45 Jahre und zu diesem Anlass verschenke ich 45 MiniMentoring Sessions à 30min. Online via Zoom. Willst Du Dir eins der 45 Geschenke sichern? Dann trag Dich gleich hier in die Warteliste ein. Ich freue mich auf Dich.



Hoi,
ich bin Christine.

Ich bin die richtige Mentorin für Dich, wenn Du Dein Problem zu einer Kraftquelle machen möchtest.

Ich begleite Dich mit alltagstauglichen Schrittli und Deinem individuellem wie, bist Du das geschafft hast. Und ganz in Deiner Kraft angekommen bist. Sie schätzt, lebst und geniesst. 

Erfahre mehr über mich und meine Vision für dich.

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