Wie ich wurde, was ich bin: MentoringRebellin

Mai 27, 2022 | Persönliches

Christine mit Wiese im Hintergrund und Bergen

Es tut gut, meinen Lebenslauf mal ganz anders zu erzählen. Durch den Fall der Mauer im Jahr 1989 und die deutsche Wiedervereinigung wurde für mich im Alter von 12/13 alles auf den Kopf gestellt. Werte, die gestern galten, waren auf einmal out. Und Werte, die im Osten verpönt oder unbekannt waren, galten auf einmal als das Nonplusultra. In Windeseile galt es, sie zu lernen und zu nutzen. Ich bin sehr dankbar, dass ich jung genug und alt genug war zu dieser Zeit. Und das hat mich und meinen Weg durchs Leben sehr geprägt.

Ich habe gelernt, immer wieder meinen Weg zu finden.
Ich habe gelernt, mir Hilfe und Rat zu holen, wenn ich alleine nicht mehr weiterkomme.
Ich habe gelernt, auf Menschen zuzugehen und sie zu fragen, was mich interessiert.


Mehr dazu findest Du auch auf meiner Über-mich Seite.

Wenn ich heute zurückschaue, fügen sich die einzelnen Stationen zu dem Leben, das ich mir heute selbst und bewusst gestalte. Ich schätze alle meine verschiedenen Rollen. Und ich erlaube sie mir. Ich räume ihnen Zeit ein. Mal geht das besser und mal weniger gut. Das bin ich. Hier erzähle ich Dir von einigen dieser prägenden Stationen, Momente und Menschen.

Kind auf Sofa in Schwarz weiss, Rebellin seit Geburt
Da war ich schon ganz schön viel am Welt entdecken
  1. September 1987 – Ich bin endlich Wandzeitungsagitator im Freundschaftsrat meiner Schule: Ganz offiziell hatte ich mein 1. politisches Amt. Ich war dafür verantwortlich, dass alle Wandzeitungen den Vorgaben der Schule entsprachen. So stolz darauf und gleichzeitig so überfordert, denn ich war gerade 10 Jahre alt. Mittlerweile gebe ich seit viele Jahre jeweils Anfang des Jahres Workshops für Magische Jahresposter. Und sorge dafür, dass die an die Wände meiner Kundinnen kommen und ihnen mit der richtigen Energie Führung geben im neuen Jahr.

  2. Februar 1990 – Ich will Diplomatin werden: Das war mein Berufswunsch als Kind. Ich sah mich auf grossen Empfängen in fremden Ländern in wunderschönen Kleidern eine grosse Treppe hinunter schreiten. Ich schaute mir dabei zu, wie ich Menschen zusammen bringe, die sich kennen sollten. Und dann informierte ich mich, was es dafür in meinem neuen Land BRD brauchte: Französisch. Und das mochte ich nicht, weil ich meine Französischlehrerin nicht mochte. Trotz Mauerfall sah ich damals keinen Weg, das trotzdem zu werden.

  3. September 1993 – Die 5. Schule und kein Ausweg: Was habe ich diese Umzüge gehasst, besonders diesen nach Derenburg im Harzer Vorland. Es bedeutet, schon wieder neu anfangen in einer neuen Klasse und mit neuen Menschen. Sie gaben sich alle Mühe, aber ich wollte nicht mehr. Und fuhr konsequent jedes Wochenende zurück in meine alte Heimat nach Thüringen. Das war mein ganz persönlicher Ablösungsprozess von meinem Elternhaus, meine Rebellion.

  4. Mai 2006 – Ich bekomme die Lizenz zum Fragen stellen: Private Banking war mein Ziel, ich wollte vermögende Kunden mit komplexen Anliegen ganzheitlich und für sie richtig beraten. All das war möglich, als Finanzplanerin, also entschied ich mich, das nebenberuflich zu studieren. Wir lernten gute und vor allem viele Fragen zu stellen. Dieses Tool nutze ich heute jeden Tag. Ich liebe es sehr, ganz tief einzutauchen in ein Gespräch und dadurch alle Schätze zu heben, die darin liegen.

  5. April 2010 – 4 Wochen ganz alleine auf Hawaii: Das war das Ergebnis eines Gesprächs mit meinem Mentor, nachdem die Bank unsere Abteilung aufgelöst hatte. Schon viele Jahre trug ich einen kleinen Zettel mit mir herum, wenn ich mal dort sei, wollte ich unbedingt Katharina von Touch Kauai treffen. Gesagt, getan – ich traf sie und sie erzählte mir die Sage von der Schale voll mit Licht, die wir alle bei unserer Geburt mitbekommen. Diese Sage bildet heute die Grundlage meiner ’s’leers Schäleli‘ Methode in meinen Mentorings. All das war möglich, weil die Bank damals unsere Abteilung schloss und ich alleine nach Hawaii reiste.

  6. Oktober 2010 – Zürich – München – Zürich stärkt Stärken: Nach meiner Auswanderung in die Schweiz war es mir schnell ziemlich langweilig an den Wochenenden. Alle Bankweiterbildungen hatte ich absolviert. Nun war es Zeit, meinem Herzen zu folgen, das mir ganz klar riet, meine Kommunikationsfähigkeiten weiter auszubauen. Ich begann in München eine NLP Ausbildung und lernte mich so richtig intensiv selbst kennen. Und meine Begeisterung für Persönlichkeitsentwicklung wuchs an jedem Wochenende mehr.

  7. Mai 2012 – Im pinken Blazer auf Reisen: Von der wunderbaren Jasmin Leheta lernte ich, wie ich mich mir selbst entsprechend stylen konnte. In meinem Fall waren das bunte Kleider, ergänzt mit farbigen Strickjacken oder Blazern. Bei einem Kundenbesuch in Frankfurt bekam ich das schönste Kompliment von einer Kundin: „Endlich jemand der aussieht wie ein Mensch und nicht wie ein Pinguin. Dann fühle ich mich auch als Mensch.“ Seitdem gilt für mich: nur noch so – nie mehr anders.

  8. August 2015 – Meine Arbeit im Fürstentum Liechtenstein: Ich arbeitete dort in einer Bank und baute mir ein Netzwerk mit Unternehmerinnen in München auf. Bei der wunderbaren Designerin Martina Koula führte ich einen meiner Salons durch, bei dem ich Frauen miteinander verband, die sich ohne mich nicht kennen würden. Ich war die Diplomatin aus meinem Kindheitstraum. Ich fühlte mich sehr wohl mit all dieser zupackenden, innovativen Frauen und entschied, dass ich zukünftig viel mehr in dieser Energie sein wollte.

  9. März 2016 – Wenn ich ein Zeichen brauchte, das war es: Ich bin grosser Fan von Aufstellungen und wollte selbst lernen, wie ich die in Organisationen durchführen kann. Ich traf meine Ausbilderin Romy Gerhard zum Kennenlerngespräch. Danach sagte sie zu mir: „Das, was Du hast, brauchen so viele Schweizer Frauen.“ Ihre Aussage berührt mich sehr und doch konnte ich damals noch nichts damit anfangen. Ein weiterer Samen war gesetzt zu meinen Mentorings heute.

  10. Juni 2016 – Endlich angekommen bei mir selbst: Bei meiner Freundin Beate Brandt lernte ich mich immer wieder besser kennen. Als sie begann, mit dem Human Design zu arbeiten, hörte ich begeistert zu. Ich spürte Frieden, durch das tiefe Gefühl genau so in Ordnung zu sein, wie ich es bin. In vielen Gesprächen lernte ich, wie ich das nutzen kann, was ich in dieses Leben mitbringe. Ich zweifle weniger, bin verständnisvoller für meine Mitmenschen und das gibt mir jeden Tag Frieden, Freiheit und Leichtigkeit.

  11. Februar 2019 – Patchwork Karriere als Lösung für mich Multipassionate: Nachdem ich 6 Monate mit meinem Sohn zu Hause verbracht hatte, sehnte ich mich unendlich zurück ins Arbeitsleben. Ich arbeite sehr gerne und alles in mir rief danach, diese Seite nun auch wieder zu leben. Ich entschied mich, nicht in 80 %, Teilzeit, sondern in 60 % Teilzeit (also 3 Tage die Woche) zurückzugehen. Zuerst nutze ich nur den Montag für meine Projekte und 2021 nahm ich den Freitag noch dazu, damit ich genügend Zeit habe, mir mein Side Business aufzubauen. Und genau so passt es für uns gerade am besten.

  12. Oktober 2019 – Ich habe eine Website: Schon länger veranstaltete ich diverse Workshops, für die ich mit klassischen A5 Flyern Werbung machte. Meine Homöopathin schlug mir dann vor, doch mal eine Website zu machen. Damit sie mich leichter weiterempfehlen könne. Sie erklärte mir, dass Menschen ja gerne erstmal gucken wollen, wer das denn ist, der das Seminar veranstaltet. Und deshalb hab ich seitdem eine eigene Website, die ich in 2022 aus dem damaligen Teenie Stadium in meine erwachsene Version weiterentwickelt habe und nun sehr geniesse.

  13. August 2020 – Einen Pirat als Freund haben dürfen: Beim ersten Seminar nach dem Lockdown lernte ich Florian Wieser kennen, der den Slogan lebt – „be more pirate“. Und mit ihm in meinem Leben traute ich mich noch öfter, meine rebellische Seite zu leben. In einem seiner Podcasts war ich 30 Folgen die Podcastkolumnistin und stellte den beiden Gastgebern die Fragen, die ich der Männerwelt schon immer gerne stellen wollte. Ich schätze unsere ehrlichen Deep Dives per WhatsApp sehr. Und im Oktober 2022 lerne ich in Davos noch mehr von ihm über Achtsamkeit im Business: Search inside yourself + emotionale Intelligenz = genau mein Ding.

  14. September 2020 – Ich will einen Newsletter: Im September erschien meine 1. ZnüniPost. Mein monatlicher Newsletter, der Menschen berühren, inspirieren und weiterbringen soll. Bis heute gab es 20 Ausgaben und ich bekomme begeistertes Feedback – jedes Mal. Und auch hier mache ich es einfach so, wie es für mich passt. Im Vertrauen, dass die richtigen Menschen es lesen werden.

  15. Oktober 2020 – Davon will ich mehr: Meine Lieblingsnachbarin fragte mich, ob wir mal einen Kaffee zusammen trinken können. Sie wollte endlich weiterkommen mit ihren Beratungen zum Thema Darmgesundheit. Und hatte mitbekommen, dass ich auch dabei bin, mir ein Side Business aufzubauen. Ich ermutigte sie, endlich Geld für ihre wertvolle Arbeit zu nehmen. Und ich bekam riesengrosse Lust darauf, mehr solche Gespräche zu führen, in denen ich Frauen in ihre Kraft bringe.

  16. September 2021 – Der Urknall für mein Buch: Iris Seng erwähnte beiläufig, dass sie ein Buch mit Monika Stolina schreibt. Und etwas in mir wurde sehr, sehr neugierig. An einem mit Wundern vollen Wochenende lernte ich von Monika eine ganz besondere Schreibmethode und begann mein 1. Buch. Nun ist es im Lektorat und wird voraussichtlich diesen Sommer erscheinen. Seit ich begonnen habe, die Freude zu meinem Wegweiser zu machen, passieren andauernd solche Wunder.

  17. Dezember 2021 – Meine Bloggereise beginnt: Endlich lernte ich die technische Seite vom Bloggen, wann wie wo was hingehört – in meinem allerersten Jahresrückblick. Danach war ich völlig angezuckert und entschied ich mich für das Jahresprogramm von Judith Peters, The Content Society. Ich liebe die wöchentlichen Blogideen, die grossartige Community und all meine Learnings. Ich hab immer Content, und noch viele Ideen für weitere Blogartikel. Vor allem habe ich dadurch noch mehr Verbindung zu meinen Kundinnen, Followern und Freunden.

  18. Januar 2022 – Die tollsten Frauen suchen meinen Rat: Als eine Kundin zu mir sagte, dass sie nur mich hat, der sie all ihre Gedanken anvertrauen kann, machte etwas klick in mir. Mir fielen frühere Kundinnen ein, die genau deswegen zu mir gekommen sind. Mein Programm VIP Mentoring richtet sich genau an diese grossartigen Frauen. Ich mache es anders, bin z.B genau dann für sie da, wenn sie es wirklich brauchen. Meine Art Mentoring zu machen.

  19. Mai 2022 – Ready to go: Da war’s vorbei, meine 6-monatige, intensive Reise zu mir selbst mit meiner Mentorin Iris Seng. Sie lehrte mich meine Stories auf meine Art zu erzählen. Wir renovierten meine Website. Und sie nannte mich immer wieder Rebellin, nährte damit diesen Anteil in mir. Und mit ihr auf meiner Schulter lebe ich diesen Anteil nun öfter und gerne. Ein Höhepunkt ist die Podcastfolge, die ich mit ihr aufnehmen durfte.

  20. Heute – der Weg entsteht beim Gehen: Gerade führe ich 45 MiniMentorings durch und bin sehr dankbar für all die berührenden Gespräche. Wertvolle Aha – Momente gibt’s auf beiden Seiten. Die guten Bücher stapeln sich hier. Ich plane einen Magischen Salon und freue mich riesig auf mein Buch. So mag ich das.
Christine in hellblauer Jacke, die in die Kamera küsst, mit Bierglas in der Hand
Herzlich willkommen in meiner Welt. Ich freue mich sehr, dass Du hier bist.

Hoi,
ich bin Christine.

Ich bin die richtige Mentorin für Dich, wenn Du Dein Problem zu einer Kraftquelle machen möchtest.

Ich begleite Dich mit alltagstauglichen Schrittli und Deinem individuellem wie, bist Du das geschafft hast. Und ganz in Deiner Kraft angekommen bist. Sie schätzt, lebst und geniesst. 

Erfahre mehr über mich und meine Vision für dich.

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