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	<title>Interview Archive - Christine Traut</title>
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		<title>Interview mit Dr. Claudia Drews &#8211; Wer will keine gelassene und lösungsorientierte Mitarbeitende?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christine]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jan 2024 13:19:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin ein VUCA Native seit ich 12 Jahre alt bin. Das wurde mir klar, als ich im Sommer 2023 die VUCA Experten-Ausbildung der Corssen-Drews-Academy in München absolvierte.&#160; Durch meine Kindheit in der DDR und meine Teenagerzeit mitten in der Wende rund um 1989 erlebte ich schon sehr früh direkt, was VUCA heisst und wie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://christinetraut.com/2024/01/12/interview-mit-dr-claudia-drews-wer-will-keine-gelassenen-und-loesungsorientierten-mitarbeiter/">Interview mit Dr. Claudia Drews &#8211; Wer will keine gelassene und lösungsorientierte Mitarbeitende?</a> erschien zuerst auf <a href="https://christinetraut.com">Christine Traut</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich bin ein VUCA Native seit ich 12 Jahre alt bin. Das wurde mir klar, als ich im Sommer 2023 die <a href="https://corssen-drews.academy">VUCA Experten-Ausbildung der Corssen-Drews-Academy</a> in München absolvierte.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch meine Kindheit in der DDR und meine Teenagerzeit mitten in der Wende rund um 1989 erlebte ich schon sehr früh direkt, <strong>was VUCA heisst und wie ich darin mein Leben gestalten kann.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Völlig fasziniert von diesem Thema und seinen Möglichkeiten <a href="https://www.linkedin.com/search/results/all/?fetchDeterministicClustersOnly=true&amp;heroEntityKey=urn%3Ali%3Afsd_profile%3AACoAAASb1i4BXiUH4ZLR8x7G5UM9MtjAw3lk-WE&amp;keywords=dr.%20claudia%20drews&amp;origin=RICH_QUERY_SUGGESTION&amp;position=0&amp;searchId=4d3fb3ad-2707-44d8-bc7d-a1d1e0b74d04&amp;sid=t6%3B&amp;spellCorrectionEnabled=false">interviewte ich im Herbst 2023 Dr. Claudia Drews</a>, eine meiner Ausbilderinnen. Dieses Interview teile ich hier mit Dir.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine 3 wichtigsten Erkenntnisse daraus sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>VUCA geht uns alle an.</strong></li>



<li>Es gibt <strong>so viele Möglichkeiten</strong>, mitzugestalten.</li>



<li>Es gibt Menschen, <strong>die sich damit richtig gut auskennen.</strong></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wer bist Du und warum tust Du, was tust Du?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Name ist Claudia Drews. Ich bin ein geborenes Nordlicht und meine <strong>Besonderheit</strong>, die mich mein Leben lang begleitet, ist, dass ich ein <strong>eineiiger Zwilling</strong> bin. Ich habe eine Zwillingsschwester und man sagt so schön: „Der Vorteil eines Zwillings ist, man ist nicht alleine. Der Nachteil eines Zwillings ist, man ist nicht alleine.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich musste schon super früh, in den ersten 19 Jahre meines Lebens, lernen: <strong>Wie komme ich eigentlich mit jemanden anderem klar, den ich jetzt nicht hier wegschubsen kann?</strong> Das hat mich sehr geprägt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein beruflicher Hintergrund ist eine klassische Karriere. Zuerst habe ich Wirtschaftswissenschaften studiert, in der Automobilindustrie Fuß gefasst und dort durfte ich tatsächlich alle Rollen leben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darum mache ich das, was ich heute mache. Ich habe in vielen Rollen gearbeitet: Sachbearbeiterin, Expertin, Projektleitung, Teamleiterin, Abteilungsleiterin. <strong>Ich habe alles durchmachen dürfen und bin heute selbständig.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich durfte Firmen gründen, habe tolle Geschäftspartner, hab die unterschiedlichsten Produkte oder Themen, die ich begleiten darf und von daher verstehe ich auch immer mehr, warum ich das tue, was ich tue.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich bin unglaublich neugierig.</strong> Ich will alles wissen. Ich will alles erleben. Ich erlebe dann aber auch alles. Und übrigens: <strong>das Gute, das Schlechte oder das Schwierig, das Herausfordernde ist nicht unbedingt schlecht.</strong> Diese Neugierde, dieser Wissensdrang treibt mich an, warum ich die Dinge tue.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin Autodidaktin und kann mir alles ganz schnell anlernen und aneignen. Und das passt gut zu meinem zweiten Antrieb: <strong>anderen zu helfen, andere zu unterstützen, andere zu entwickeln, weil ich die Dinge oft selber schon erlebt habe.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und weil ich ich mir sowieso schon Neues lerne, bin ich dann <strong>ein sehr guter Sparringspartner.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie würdest du einem Kind VUCA&nbsp; erklären Und das, was die VUCA &#8211; Experten:innen machen, die Ihr ausbildet?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir fangen mal für die an, die VUCA überhaupt nicht kennen. Ich erkläre es zuerst für die Erwachsenen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>VUCA ist ein englisches Akronym.</strong>&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">V steht für <strong>Volatilität</strong>. Für diese permanenten Schwankungen und Veränderungen, die tatsächlich in den letzten zehn Jahren an Anzahl und Dichte um ein Vielfaches zugenommen haben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">U steht für <strong>Uncertainty</strong>, d.h. für Unsicherheit. All das macht uns alle auch unsicher. Wir müssen uns entscheiden. Wir müssen schneller reagieren.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">C steht für <strong>Complexity</strong> also Komplexität. Und die Welt ist komplexer geworden, nicht zuletzt durch die Digitalisierung.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">A steht für <strong>Ambiguity</strong>, das heißt für die Mehrdeutigkeit. Das war früher schon ein bisschen klarer. Da habe ich B gemacht und C ist herausgekommen. Jetzt kann auch schon mal D herauskommen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Welt ist so schnelllebig geworden, dass sogar nach 20 Minuten schon jeder Plan, den du machst, hinfällig sein kann. Das heißt, <strong>da sind so viel Einflüsse und alles wird extrem mehrdeutig.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das beschreibt den Druck, in dem wir leben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">VUCA kommt aus den 70er Jahren. Damals hat die IT-Branche, also die Softwareindustrie schon unter diesem Druck gearbeitet, unter vielen Unsicherheiten, permanenten Veränderungen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Begriff ist also nicht neu. Seit ca. zehn Jahren stecken wir da drin, dass die Menschen das spüren, dünnhäutiger werden und viel mehr Druck haben. Es gibt auch den Begriff BANI und noch drei weitere Begriffe.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>VUCA und die anderen Begriffe sind ein Ausdruck für die Umgebung, in der wir arbeiten und leben.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich es <strong>Deinem 5-jährigen Sohn erkläre</strong>, würde ich es so </p>



<p class="wp-block-paragraph">sagen. Vorweg: <strong>Wir haben alle Gefühle. Kinder sind noch viel sensibler und reagieren noch viel stärker als Erwachsene. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Also würde ich das Deinem 5-jährigen Sohn genauso erklären. „Du, die Erwachsenen haben genauso wie Du jede Menge Gefühle und müssen bei der Arbeit mit anderen Erwachsenen spielen. Und da kriegt man auch mal eine Enttäuschung. Da reagieren die anderen Erwachsenen auch mal nicht so, wie man das erwartet hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und mit diesen Gefühlen gut zurechtzukommen, das machen wir VUCA &#8211; Experten.</strong> Wir denken uns sogar noch neue Spiele aus, damit die Erwachsenen viel lustigere und coolere Spiele miteinander spielen. <strong>Und damit es nicht nötig ist, dass sie sich miteinander aufregen.“</strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="666" height="1000" src="https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2025/10/hotel_2024_oktober-110-von-42.jpg" alt="" class="wp-image-14047" srcset="https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2025/10/hotel_2024_oktober-110-von-42.jpg 666w, https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2025/10/hotel_2024_oktober-110-von-42-480x721.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 666px, 100vw" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie gut ist das alles erforscht oder ist das nur so ein Gefühl?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, es gibt dafür Beweise, dass es nicht nur unsere subjektive Wahrnehmung ist. <strong>Es gibt richtig viele Beweise.</strong> Ein Beispiel dafür ist, die Flut an Informationen. Wir bekommen heute jeder im Durchschnitt ca. 6.000 Information pro Tag. Und wenn Du ein durchschnittlicher, eher fauler Social Media User bist, dann prasseln also ca. 6.000 Informationen pro Tag auf Dein Gehirn ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Du brauchst aber 98 % gar nicht. Du brauchst nur 2 % davon.</strong> Wir haben eine so starke Informationsdichte durch die verschiedensten Medien. Du gehst durch die Stadt, die E-Mails, WhatsApp, deine ganzen Kommunikationskanäle. Da prasselt viel auf uns ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Mensch, der nur wenige Medien nutzt, sich z.B. schon in seinen Garten zurückgezogen hat und nichts mehr macht, hat vielleicht etwas weniger Informationen zu verarbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zum Vergleich: vor 100 Jahren hat ein Mensch 6.000 Informationen pro Jahr zu verarbeiten.</strong> Da musstest Du schon am Sonntag nach der Kirche gucken, was da am Brett stand, was da jetzt Neues kommt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Erfindung der Tageszeitungen gab es dann natürlich mehr Informationen. Aber das hieß jetzt auch nicht, dass sich jeder eine Tageszeitung geleistet oder sie gelesen hat. Viel wichtiger war der Informationsaustausch im Dorf oder bei der Arbeit.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist ein Riesenunterschied, <strong>6.000 Informationen pro Tag oder pro Jahr.</strong> Und es gibt ganz viele wissenschaftliche Beweise dafür, unter welchem Druck wir leben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben es uns in den 90er Jahren schwer gemacht. Da gab es das ganze Thema Lean Management, die leane Welle alles zu optimieren. Wo früher manchmal vier Leute einen Job gemacht habt, hieß es, das kann jetzt auch einer machen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche Dinge waren vielleicht berechtigt, aber viele auch nicht. <strong>Wir kommen aus dem Optimierungswahn. Und dann kommen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, New Work, unterschiedliche Ansprüche, perfektionistischer Wahn dazu.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich auch unter uns Frauen. Jetzt müssen wir arbeiten UND die Kinder erziehen. <strong>Da kommt ganz viel Druck zusammen, und der ist nachweislich tiefer und um ein Vielfaches stärker. </strong>All das hat sich in den letzten zehn Jahre nach und nach aufgebaut.&nbsp;&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Woran merkst du, dass die Ausbildung wirkt?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst merke ich es, wenn die Teilnehmenden die Basisdinge verstanden haben. Das sind zum einen die <strong>Lehren von Jens Corssen, der aus der Verhaltenstherapie kommt</strong>, aus der Persönlichkeitsentwicklung.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum zweiten sind das die <strong>Erkenntnisse, wie Organisationen ticken und wie Veränderungen ablaufen</strong>. Was ist in meiner Arbeitswelt alles gerade los? Wenn sie die Prozesse verstanden haben, kommen unsere Teilnehmer <strong>in eine schöne neue Gelassenheit, Zeit und positive Gestimmtheit</strong>.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man versteht das, was um einen herum ist und man kann fürs Erste akzeptieren, dass es so ist, wie es ist. Diese Gelassenheit und diese positive Gestimmtheit bringt uns dazu, in einem <strong>Zustand zu sein, wo wir viel mehr Kraft, Zeit und Energie übrig haben.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir kämpfen dann gegen nichts mehr, wofür es sich auch nicht lohnt zu kämpfen, sondern haben all die Kapazitäten, <strong>um neue Lösungen für uns selbst, für unser Umfeld und auch im Beruf zu finden</strong>.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daran erkenne ich, wie wirksam unsere VUCA &#8211; Ausbildung ist. Ich sehe, <strong>wie unsere Teilnehmenden aufblühen</strong> und wie sie ein paar mehr Haken hinter Fehlannahmen machen können oder irgendwelche Muss &#8211; Annahmen, die nur in ihren Köpfen sind, loslassen können.&nbsp;<br><br>Denn es gibt noch eine zweite Gruppe Menschen. Die, die das alles unglaublich bedrohlich finden und sich am liebsten wegducken würden. Das ist ein eher kindliches Verhalten. <strong>Aber wenn ich nicht hinschaue, ist das Problem ja nicht weg. </strong>Als Erwachsene können wir nicht unendlich wegschauen. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wo siehst du Chancen und Möglichkeiten, wenn man sich dem Thema VUCA bewusst stellt, als Unternehmen und als Mensch?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es heißt, nur 20 % der Menschheit, sind in positiver Tendenz. <strong>Das ist die Energie der Macher, die jede Veränderung schon immer toll fanden</strong>. Das sind die, die schon immer gesagt haben: “ Jeder Druck, jede Herausforderung &#8211; her damit!”&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir können auch danach unterscheiden, in welchem Alter Menschen sind. Wenn du gerade in der Familiengründung bist, vielleicht gerade ein Haus gebaut hast, ist das anders, als wenn Du komplett unabhängig nur für Dich selbst agieren kannst.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wir Menschen können nur drei große Veränderungen pro Jahr emotional verarbeiten</strong>. Da darf auch nicht viel mehr dazukommen. Wenn du jetzt womöglich ein Haus baust, ein Kind bekommst und heiratest, dann sind das schon 3 grosse Veränderungen für Dich.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn dann aber deine Firma meint, sich groß umstrukturieren zu wollen, du bekommst einen neuen Chef, ein neues CRM Tool und in der Firma packen sie dir noch weitere 20 Veränderungen rein, dann ist das für dich ein schlimmes Jahr. Das schafft man kaum noch. <strong>Und die Überforderungstendenzen steigen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das heißt, was bedeutet es, sich mit VUCA zu beschäftigen? Es bedeutet vor allem, <strong>den Dreiklang zu kennen und zu verstehen. Dann kommen wir dazu, es anwenden zu können. Etwas, das ich verstanden habe, auch umsetzen zu können.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich dann Methoden, Tools oder etwas an die Hand bekomme für mich. Und die dritte Phase ist das Lehren, Weitergeben und andere Menschen anleiten. <strong>Diesen Dreiklang muss man immer durchgehen, um aktiv sein zu können und nicht reaktiv.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sich mit VUCA zu beschäftigen, es zu kennen und zu verstehen, ist der erste Schritt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein nächster Schritt ist es, passende Methoden und Tools zu haben, die mir helfen, persönlich und in der Arbeitswelt mit den VUCA Themen zurechtzukommen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ziel ist immer, dass ich all das dann auch umsetzen kann und die VUCA Welt okay ist für mich. <strong>Das musst du dann auch nicht lieben, aber “okay” ist ein guter Zustand.</strong> D.h. ich kann proaktiv reagieren und ich spüre, dass ich es für mich im Griff habe. Das ist wirklich wichtig.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich es dann noch schaffe, als VUCA Expertin andere anzuleiten, andere in dieser Welt eine Hand zu bieten und zu sagen:<strong> “Komm, das ist nicht so schlimm. Ich begleite dich dadurch.”</strong> ist das ja noch besser.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Organisationen und den Einzelnen <strong>bedeutet das Stabilität</strong> und nicht unterzugehen. Für Organisationen hat das einen <strong>Einfluss auf die Unternehmenskultur.</strong> Wenn alle meine Mitarbeiter sich damit beschäftigen, haben wir eine <strong>Unternehmenskultur von Verständnis, des Miteinanders und von proaktivem Handeln.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn das nicht passiert, <strong>dann steigt die Fluktuation, Konflikte steigen, Dünnhäutigkeit steigt, Angst steigt, Reaktivität steigt und die Leistung fällt ab.</strong> Es kann gar kein Interesse von einer Organisation sein, sich nicht mit VUCA Themen zu beschäftigen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wann ist eine Firma wirklich bereit, da hinzugucken und zu sagen ja, jetzt müssen wir uns da mal drum kümmern?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der größte Schmerzpunkt bei allen Organisationen ist gerade, dass sich der Markt gedreht hat. <strong>Wir haben gerade einen richtig krassen Arbeitnehmermarkt.</strong> Das heißt, <strong>kein Mensch muss in dieser Organisation bleiben</strong>, wenn man in alten Strukturen arbeitet oder alte Denkweisen vorherrschen, egal ob jüngere Menschen oder ältere.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben einen Arbeitnehmer Markt. <strong>Du kannst immer wechseln</strong>. Das heißt, die Unternehmen spüren schon <strong>Fluktuationen, weniger Bewerbungen und auch eine neue Haltung intern</strong>. Sie müssen sich mit dem VUCA Thema auseinandersetzen, denn <strong>die Mitarbeiter haben neue Ansprüche</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich als Wissenschaftlerin sage: “Der Markt hat sich gedreht.” Es gab früher einen Arbeitgebermarkt, also galten die Regeln des Arbeitgebers. Da kam natürlich auch eine gewisse Dankbarkeit und Leistungsorientierung der Mitarbeiter dazu. Ich hatte es geschafft, wenn ich es geschafft hatte, irgendwo reinzukommen, einen tollen Job ergattert hatte, weil die ja Mangelware waren. Alles, was Mangelware ist, ist natürlich dann das Spannende, das Begehrenswerte, das, was jeder haben möchte.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Organisation möchten gute, leistungsfähige Mitarbeiter haben.</strong> Da herrscht oft der ganz große Druck. VUCA bedeutet ja auch viele Einflüsse, die zusammenkommen. Wir haben jetzt auch jüngere Generationen, die sagen, ich habe das erlebt. Bei meinen Eltern: Burn-out, Herzinfarkt, mein Vater Bankdirektor, 55, Herzinfarkt. Das möchte ich alles gar nicht so für mich.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kommt, dass die Gehälter und das Preis-Leistungs-Verhältnis in der Welt sich seit den 2000ern verändert hat. Wir haben eine Klimakatastrophe. Ich brauche jetzt nicht noch mehr Autos. Das Konsumdenken hat sich verändert. <strong>Wir haben ganz neue Einflüsse. </strong>Organisationen müssen schauen, woher sie gute Mitarbeiter bekommen und welche Rahmenbedingungen sie den Mitarbeitern stellen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das verunsichert die Führungskräfte enorm. <strong>Viele wissen nicht mehr, wie sie führen sollen, welche Methoden sie jetzt nutzen sollen.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Mitarbeiter wollen sich nicht mehr nach den alten Mechanismen führen lassen.</strong> Dazu kommt noch die Fluktuation. Das ist aktuell der größte Druck auf Organisationen. Sie sagen, dieser Arbeitnehmermarkt, der zwingt mich jetzt dazu, weil meine Fluktuation steigt, weniger Bewerbungen hereinkommen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andere richten sich attraktiver aus, Stichwort Employer Branding. Das geht jetzt alle etwas an. <strong>Employer Branding ist heute kein Luxus mehr.</strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="667" height="1000" src="https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2025/10/dsc_7897.jpg" alt="" class="wp-image-14046" srcset="https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2025/10/dsc_7897.jpg 667w, https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2025/10/dsc_7897-480x720.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 667px, 100vw" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Wo siehst Du die grösste Herausforderung bezogen auf die Gesellschaft und Organisationen? </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der <strong>Arbeitnehmermarkt</strong> verursacht den grössten Schmerz. Dazu kommt ein unglaublicher&nbsp; <strong>Wettbewerbsdruck, die Digitalisierung und künstliche Intelligenz</strong>. Dinge verändern sich sehr schnell. Marketing Teams z.B. müssen gerade überlegen, wie sie arbeiten wollen. Die machen nicht einfach mehr Powerpoint, sondern geben das an den passenden Stellen in KI Tools ein und erhalten schnell Ergebnisse. Und so geht es vielen anderen Abteilungen auch.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir müssen aufpassen, dass die künstliche Intelligenz und die Digitalisierung eine ganze Organisation nicht einfach überrollt. Dazu kommt, dass der Wettbewerber dadurch schneller wird oder anders arbeitet.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das heisst, wie wir intern arbeiten, wie effizient das ist und wie glücklich unsere Mitarbeiter bei uns sind, ist wirklich unglaublich wichtig.</strong> Und damit kommen wir wieder zu Strukturen, Methoden der Zusammenarbeit und Führung. All das geht mit den Lösungen leichter, die ich empfehle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Unternehmen kommt an <strong>vier Themen</strong> nicht vorbei, wo es sich über Lösungen Gedanken machen muss. Den <strong>Mitarbeitenden mehr Verantwortung geben</strong> ins eins dieser Themen. Aber das wollen auch nicht alle. Und das ist natürlich auch ein Problem.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den alten Führungsmodellen wurde top down gearbeitet. Der Chef sagte, was er haben will. Und dann haben 9 von 10 Mitarbeitern das genau so gemacht und waren glücklich damit. Das hat Sicherheit gegeben. Und der 1 von 10 stand dann quer im Stall. Heute ist das genau andersherum.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">1 von 10 findet es toll, wenn er genau gesagt bekommt, was er tun soll und macht das dann auch.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">9 von 10 haben eine ganz konkrete Meinung, wie sie etwas bewegen wollen, welchen Sinn sie im Leben und ihre Arbeit überhaupt noch sehen, wie sie miteinander zusammenarbeiten wollen, wie sie geführt werden möchten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das heisst, der Wind hat sich gedreht. Ich empfehle da die vorhandenen Lösungen zu überprüfen. <strong>Inwiefern kann ich Hierarchien und komplizierte Entscheidungswege abbauen und die Selbstverantwortung des Mitarbeiters erhöhen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mehrheit will das so, aber auch nicht alle Mitarbeitenden. Wir sprechen da nicht von Produktion und Buchhaltung, wo die Prozesse und Abläufe vielleicht immer noch etwas starrer sind, aber auch dort löst sich das schon auf.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konkret heisst das, dass sich das Unternehmen fragen muss: <strong>Wie können agile Arbeitsmethoden im Miteinander eingeführt werden, mit denen wir die Selbstverantwortung des Einzelnen stärken?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist immer damit verbunden, Strukturen zu verändern, Hierarchien abzubauen. Nur eine Führungskraft wird darunter ohne Ende leiden. Nämlich die Führungskraft, die meint alles fest im Griff haben zu wollen und jedem zu sagen, was er zu tun und zu lassen hat.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die kommen dann zu mir ins Coaching und lernen, dass sie besser zurecht kommen werden, wenn sie Strukturen verändern und agile Arbeitsmethoden einführen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dort gibt es Rollen und Aufgaben, mit denen jeder gut klarkommt.</strong> Die Führungskraft macht dort keine Vorgaben mehr, <strong>sondern es wird die beste Lösung für den Kunden oder den Auftrageber erarbeitet.</strong> Danach kann der Wechsel zu selbstorganisierten Arbeitsmethoden weitere gute Lösungen für die Organisation bringen. Und da liebe ich es sehr, was ich aus meiner Kindheit als Zwilling mitgebracht habe.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Forscher haben festgestellt, dass in den letzten Jahren einen Grund des Scheiterns in Organisationen ganz oben steht, den es früher nicht gab. Früher galt immer, <strong>wenn Dinge scheitern, gab es nicht genug Geld, d.h. keine Ressourcen, zu wenig Mitarbeiter, kein Management Commitment.</strong> Man hat die Leute einfach mal machen lassen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber wenn “die da oben” das nicht wollen, scheitert alles. Oder die Ziele waren gar nicht klar. Wohin wollten wir überhaupt mit dem Thema? Dann scheitert das auch. Das waren die Top vier Gründe, die sich ewig abgewechselt haben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit einigen Jahren gibt es ein <strong>Top eins, warum Dinge im Unternehmen scheitern</strong>. Das ist, <strong>dass der Verantwortliche hinschmeißt</strong>, keinen Bock mehr hat, Burn-out hat oder einfach nicht mehr kann. Und das ist neu.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deswegen schlage ich meine <strong>zweite Lösung vor, Duos und Doppelspitze.</strong> Es kann im Kleinen anfangen, sich als Sparringspartner eine Aufgabe zu teilen, z.b. ein Projekt oder eine Teamleitung. Aufgabe zu nehmen. Das geht in allen Hierarchiestufen, denn so kann jeder Einzelne wirklich ausspannen, wenn er im Urlaub ist.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Er hat für alle Probleme, die plötzlich komplex und gross sein können, einen tollen Sparringspartner für die Frage: <strong>“Wie lösen wir das jetzt?”</strong> Mitarbeiter üben dann ihren Druck automatisch nicht mehr nur auf einen Menschen aus. Sie wissen, da sind zwei Menschen mit unterschiedlichen Kompetenzen und mehr Lösungsmacht. Das beruhigt alle ungemein.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich trainiere das seit meiner Kindheit mit meinem Zwilling.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Firmen müssen sich lösen. Früher haben Doppelspitzen tatsächlich nicht funktioniert. Das kennen wir ja auch aus der Politik. Das Ego des Einzelnen hat nicht gepasst. Bonis und das gesamte Vergütungssystem haben nie dazu gepasst, dass das funktioniert.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich müssen wir die Stellhebel kennen und beachten. Das ist auch Inhalt unsere VUCA Ausbildung:<br><br><strong>Was braucht es, damit zwei Menschen gut zusammenarbeiten können und die Egos nicht nur aufeinanderprallen? </strong>Das ist sehr spannend.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere Lösung ist für mich, dass sich <strong>jede Führungskraft einen neuen Führungsstil aneignet</strong>. Aktuell sind viele Führungskräfte stark überfordert. Ein andere Weg ist <strong>Servant Leadership</strong>, d.h. sich an dem Potenzial und teilweise an der Freude des Anderen auszurichten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Akzeptanz von oben nach unten ist schwierig. Aber zu fragen: “<strong>Wo willst Du denn hin? Wohin kann ich Dich entwickeln?” ist sehr nützlich für die bessere Zusammenarbeit in der VUCA Welt.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>“</strong>Diese Aufgabe muss gemacht werden. <strong>Aber wie kannst Du selbst daran wachsen</strong>?” ist z.B. eine gute Frage. Führungskräfte lernen so, sich über das Potenzial des Gegenüber auszutauschen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist ein Trick für Führungskräfte, die verwirrt sind. Sie haben das Gefühl, keiner macht hier mehr das, was ich will. Wenn er die Frage so stellt, beschäftigt er sich mit der Entwicklung des Mitarbeiters.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Letzte, das mir zum Thema Lösungen noch besonders wichtig ist, ist das <strong>Thema Persönlichkeitsentwicklung</strong>. Die ist in Firmen oft den Führungskräften vorbehalten. Oder denen, die sich Coachings leisten können und wollen. In Organisationen (was richtig ist) entwickelt man erst die obersten Führungskräfte, danach folgen die Hierarchien darunter.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Organisationen sollten kein Halt machen vor allen Mitarbeitern</strong>. Denn wir haben jetzt das Phänomen, dass wir zum Teil bereits gut ausgebildete Führungskräfte haben, die schon viel in der Persönlichkeitsentwicklung gemacht haben, die gelassen und positiv gestimmt bleiben, im Inneren aufgeräumt sind und mit den Dingen um sie herum schon klarkommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das triggert aber jeden anderen Mitarbeiter. Jens Corssen sagt zu mir: “Mensch Claudia, früher habe ich Vorstände und Spitzensportler gecoacht, die Druck aushalten müssen. Jetzt habe ich auch den heulenden Praktikanten, der die VUCA Welt und den Druck nicht mehr aushält.”</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist jetzt überall angekommen in Firmen, auf jeder Ebene. Ein Mitarbeiter, der einen super gelassenen Führungskraft sieht, der denkt: “Der nimmt mich und hier doch gar nichts mehr ernst.”&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nochmal: Organisationen dürfen da nicht Halt machen. Persönlichkeitsentwicklung ist wirklich ein ganz, ganz wichtiges Thema. Bitte stoppt nicht bei den Führungskräften.&nbsp;</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie kommen Unternehmen von Müssen ins Wollen, um sich mit VUCA und seinen Möglichkeiten zu beschäftigen?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht um das Verhalten der Menschen. <strong>Wir haben kulturell gesehen auch inoffizielle Regeln</strong>.&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie geht Informationsweitergabe, wie geht <strong>Kommunikation miteinander</strong>?&nbsp;</li>



<li>Welche <strong>Entscheidungswege</strong> haben wir?&nbsp;</li>



<li>Welche <strong>Autonomie- und Verantwortungsregeln</strong> haben wir denn hier?&nbsp;</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist oft inoffiziell geregelt oder wird inoffiziell anders gelebt, als es offiziell geregelt ist. <br>Es ist in der Kultur verankert.&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie ist denn das <strong>Wir-Gefühl, die Fehlerkultur</strong>?&nbsp;</li>



<li>Wie gehen wir denn hier mit <strong>Kritik </strong>um?&nbsp;</li>



<li>Was machen wir denn mit diesen ganzen <strong>New Work, Homeoffice und anderem neuen “Gedöns”</strong>?&nbsp;</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das sind alles Bestandteile einer Unternehmenskultur.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Je mehr die Mitarbeiter in Persönlichkeitsentwicklung und den neuesten Methoden und Führungstrends ausgebildet sind, umso höher hebst Du Deine Unternehmenskultur.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wer will denn nicht gelassene Mitarbeiter haben, die lösungsorientiert denken? Also spätestens dann solltest Du vom Müssen ins Wollen kommen.&nbsp;</strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="694" height="1000" src="https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2025/10/pastedgraphic-1.jpg" alt="" class="wp-image-14048" srcset="https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2025/10/pastedgraphic-1.jpg 694w, https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2025/10/pastedgraphic-1-480x692.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 694px, 100vw" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie hast Du Deine persönlichen Change von der Corporate Welt ins Unternehmertum gestaltet?&nbsp;</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zuerst mal&nbsp; &#8211; ich wollte das. Kündigen aus dem Großkonzern Daimler und seiner Umgebung, das hiess, kündigen aus einem sicheren, stabilen Job im Schwabenländle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war mein Wunsch, mich selbstständig zu machen. Ich war sehr dankbar für alles, was ich gelernt hatte in allen Stationen, z.B. auch als Führungskraft in der Organisation. Aber ich wusste, dass ich die Corporate Welt nicht für immer bis zur Rente machen würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann bin ich in die Selbstständigkeit gegangen. <strong>Mir ist das gelungen durch gute Coaches und ganz, ganz tollen Geschäftspartnern</strong>. Ich bin sehr dankbar für die Begleitung und die Gründung von Unternehmen mit Partnern. Da ist wieder das Thema Duo und Doppelspitze, das ich schon immer hatte.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt den schönen Spruch: <strong>“Willst du schnell Erfolg haben, geh allein. Willst du langfristig und nachhaltig Erfolg haben? Geht zusammen mit anderen.”&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dr. Künzel</strong> ist einer meiner ersten Coaches und jetzt auch mein Geschäftspartner in der Unternehmensberatung. <strong>Jens Corssen</strong> ist seit einigen Jahren auch ein wundervoller Geschäftspartner. Wir durften zusammen die Akademie gründen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>So wirst Du Unternehmerin: wenn Du Dich in dem Umfeld von anderen Unternehmern, gut begleiten lässt und zusammen mit ihnen eintauchst in die neue Welt.</strong>&nbsp; So ganz allein hinterm Ofen, passiert da nix, bzw. ist oder kann sehr sehr zäh sein, allein schon durch die Vielzahl von Informationen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie und wo findet man solche Begleiter?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele hatte ich vorher in meinem beruflichen Kontext kennengelernt. <strong>Die Türen gehen dann auf einmal auf. </strong>Viel Geduld und Spucke mitbringen, hilft natürlich auch sehr in die Selbstständigkeit. <strong>Gelegenheiten nutzen</strong>. Türen gehen auf, z.B. auf Netzwerkveranstaltungen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei mir war es so, dass ich in meinem Angestelltenverhältnis ganz tolle externe Partner kennengelernt hatte. Und die sind alle Unternehmer und in diesem Umfeld bin ich dann geblieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dann gilt es, einfach mal zu machen</strong>. Sich einen Plan zu machen und taktisch vorzugehen, finde ich immer gut. Aber bitte nicht dran festhalten, es ändert sich sowieso alles wieder.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Türen, die aufgehen, gilt es zu nutzen und durchzugehen.</strong> Mit offenen Augen durch die Welt gehen, ist sehr hilfreich. Es gilt, Möglichkeit zu erkennen, Risiken einzugehen und dann einfach mal zu machen und da schliesst sich der Kreis.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das ist VUCA, mit dem, was ist weiterzugehen.&nbsp;</strong></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="750" height="600" src="https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2023/12/img_3926-1.jpg" alt="" class="wp-image-13168" srcset="https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2023/12/img_3926-1.jpg 750w, https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2023/12/img_3926-1-480x384.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 750px, 100vw" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Interview fragte ich Claudia ganz spontan, ob sie mich als Mentorin weiter begleitet. <strong>Und sie hat ja gesagt!</strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang Dezember 2023 trafen wir uns in München (bei ca. 50 cm frisch geschneitem Schnee).</p>



<p class="wp-block-paragraph"> Als Dankeschön für dieses Interview hier lud ich sie zum Frühstücken ein. Danach setzten wir unser Mentoring (mit der Bar als Kulisse) in ihren wunderschönen Räumen direkt am Münchner Marienplatz fort. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://christinetraut.com/2024/01/12/interview-mit-dr-claudia-drews-wer-will-keine-gelassenen-und-loesungsorientierten-mitarbeiter/">Interview mit Dr. Claudia Drews &#8211; Wer will keine gelassene und lösungsorientierte Mitarbeitende?</a> erschien zuerst auf <a href="https://christinetraut.com">Christine Traut</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Interview: Almut Schäfer &#8211; Verlegerin mit grossem Herz</title>
		<link>https://christinetraut.com/2022/10/28/interview-almut-schaefer-verlegerin-mit-grossem-herz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christine]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2022 12:13:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich lernte Almut auf sehr besondere Weise kennen. Wir waren im Volkshaus in Zürich zu einem Event und eine gemeinsame Freundin stellte uns einander vor. Nach ca. 10 Minuten im Vortragssaal schauten wir drei uns an und beschlossen gleichzeitig: &#8222;Raus da. Lebenszeitverschwendung. Das ist uns viel zu schlecht.&#8220; Almut und ich setzten uns ins Restaurant [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://christinetraut.com/2022/10/28/interview-almut-schaefer-verlegerin-mit-grossem-herz/">Interview: Almut Schäfer &#8211; Verlegerin mit grossem Herz</a> erschien zuerst auf <a href="https://christinetraut.com">Christine Traut</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich lernte Almut auf sehr besondere Weise kennen. Wir waren im Volkshaus in Zürich zu einem Event und eine gemeinsame Freundin stellte uns einander vor. Nach ca. 10 Minuten im Vortragssaal schauten wir drei uns an und beschlossen gleichzeitig: &#8222;<strong>Raus da. Lebenszeitverschwendung.</strong> Das ist uns viel zu schlecht.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Almut und ich setzten uns ins Restaurant des Volkshauses, lernten uns kennen, mögen und schätzen. Wir waren so stolz aufeinander, dass wir uns getraut hatten, den Saal einfach wieder zu verlassen. <strong>Zusammen hatten wir den Mut dazu</strong>. Und der Abend wurde so besonders, weil unser Gespräch so viel wichtiger war, als der Event. Es war ehrlich, tief und magisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Almut kennt <strong>das Wandeln zwischen zwei Kulturen</strong>, weil sie mit ihren deutschen Eltern als Kind in die Schweiz kam und heute regelmässig bei ihrer Familie in Köln ist. Sie kennt den Wunsch, <strong>ganz viel gestalten und bewegen</strong> zu wollen. Almut hat sich, genau wie ich, ein <strong>Patchwork Leben kreiert</strong>. Wir haben genug Gemeinsamkeiten und ausreichend Unterschiede, um uns zu verstehen und gleichzeitig weiterzubringen &#8211; eine sehr spannende Kombination. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf einer Bank an der Limmat in Zürich, bei geschlossenen Cafés und kalten Herbstfüssen, bekam ihr <strong>Kindheitstraum Verlegerin zu sein</strong> neues Futter. Da <strong>Almut eine Frau der Tat</strong> ist, begann sie, genau das umzusetzen und gründete <a href="https://www.meraki.jetzt">Meraki &#8211; ihr Online Magazin</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich mir immer sehnlicher eine Business Buddy wünschte, kam mir auf einmal Almut in den Sinn. Wir haben den Begriff in <strong>Business Cheerleading</strong> geändert. Weil wir uns vor allem gegenseitig stärken, unterstützen und ins Licht heben. <strong>Wir ermutigen, fordern und fördern uns gegenseitig.</strong> Und lassen uns doch genau so, wie wir sind. Jeden Gedanken verstehen wir als Impuls, den die Andere weiterspinnen, umdenken oder auch einfach ignorieren darf. <strong>Wir wünschen uns gegenseitig aus tiefstem Herzen Erfolg, Liebe und Freude in allen Bereichen unseres Lebens. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Am meisten liebe ich ihre Frage, wie sich etwas angefühlt hat.</strong> Almut hört nicht nur sehr gut zu, sondern sie fühlt rein. Durch die Frage fokussiere ich mich darauf, <strong>wie es sich angefühlt hat</strong>, damit ich ihr dann ausführlich berichten kann. Das macht alles intensiver, tiefer und noch viel interessanter. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen meiner Interviewreihe war ich sehr neugierig, hinter welchen Kulissen uns Almut schauen lässt. Ich habe ihr 8 Fragen geschickt, die sie schriftlich beantwortet hat. <strong>Auch bei ihr hätte ich sehr gerne an einigen Stellen nachgehakt.</strong> Das ging mir schon bei <a href="https://christinetraut.com/2022/10/20/interview-britta-lorenzen-weise-frau-und-erfolgshelferin/">Britta Lorenzen so, der weisen Frau meines Dorfes</a>. Auch für Almut braucht es wohl meinen Podcast, um das tatsächlich tun zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie immer lasse ich die Antworten genau so, wie sie meine Interviewpartner sie mir geben. Und nun gehts los. Hier sind meine Fragen und Almuts Antworten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="750" height="600" src="https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2022/10/img_85849959-2.jpg" alt="Almut in gestreiftem Kleid " class="wp-image-12404" srcset="https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2022/10/img_85849959-2.jpg 750w, https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2022/10/img_85849959-2-480x384.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 750px, 100vw" /><figcaption>Almut beim Ideen kuratieren und in Taten umsetzen &#8211; eine geniale Kombi</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Warum tust Du, was Du tust?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich ermutige, eigene Grenzen aufzugeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Menschen leben nur einen Bruchteil ihres Potenzials. Grund dafür sind unter anderem Grenzen, die wir uns selber setzen. Sie sind unsere eigenen und kommen tief aus unserem Inneren. Überwinden wir diese, leuchten wir anstatt zu glänzen. So viel mehr ist dann möglich. Mehr als wir gedacht hätten. Für uns selber, für unser Umfeld und für die Zeit in der wir gerade leben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich spreche da aus eigener Erfahrung. <strong>Auch ich bin durch viele Wachstumsprozesse gegangen.</strong> Sie waren nicht immer freiwillig, manchmal schmerzhaft, und gingen tief ans Eingemachte. Rückblickend waren sie existentiell und haben mich wachsen lassen. Weiter, als ich es mir jemals hätte träumen lassen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wachstum ist einer meiner wichtigsten Werte</strong> und zieht sich wie ein roter Faden durch meine Biografie. Vielleicht habe ich deshalb die Gabe, Menschen auf ihren Wachstumswegen zu begleiten.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welches Problem löst Du mit Meraki für Deine Leser*innen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bringe Wachstum in den Alltag. Denn dieser hat die Kraft, unser Leben zu verändern. Unsere Leben sind mittlerweile so voll, dass wir uns immer seltener Zeit für mehrtätige Seminare nehmen können. Zusätzlich scheitern wir oft an dem Transfer in den Alltag bzw. können kluge Impulse nicht nachhaltig umsetzen. Sie sind für den Moment einfach zu gross.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Meraki trifft meine Leser:innen in deren täglichem Leben, denn dort finden Veränderungen statt</strong>. Oftmals im Kleinen. In Schritten, die uns einfach fallen und an denen wir dranbleiben können. Diesen Zusammenhang habe ich lange selber nicht verstanden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Inhalte von Meraki sehr konkret und einfach umsetzbar. Sie sind querbeet durch das Leben und auf Herz &amp; Nieren getestet. <strong>Dadurch, dass sie in ein volles Leben passen, bringen sie meine Leser:innen weiter.&nbsp;</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was möchtest Du noch lernen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz aktuell Food Styling &#8211; Gerichte und Lebensmittel ansprechend zu fotografieren, ist eine Kunst für sich. Ich beherrsche sie noch nicht.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sorgsam choreografiertes Essen begeistert mich und ist wichtige Kraftquelle im Alltag</strong>, sodass diese in Meraki nicht fehlen darf. Eins meiner Ziele ist es, die Rezepte Rubrik in Meraki auszubauen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Momentan bin ich darauf angewiesen, dass Köch:innen und Foodblogger ihre Rezepte mit mir teilen. Ich wäre da gerne unabhängiger und <strong>möchte die Kunst des Anrichtens von Speisen und das Fotografieren</strong> von farbenfrohen Lebensmitteln als Gesamtkunstwerk auch selber können.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist gerade Deine grösste Herausforderung? </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Oft werde ich gefragt, ob es nicht schwierig ist, immer so viel Kreativität aufzubringen, um damit ein ganzes Magazin füllen zu können. Mich fordert genau das Gegenteil hinaus: Meine ganzen Ideen zu kanalisieren, ich finde Inspirationen buchstäblich „everywhere“. Auch wie ich sie präzise notiere und wiederfinde, damit ich sie in meinem Magazin kuratieren kann.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meraki hat eine unglaublich kreative Energie in mir freigesetzt, <strong>deren Stärke und Intensität mich nach wie vor überrascht</strong>. In Meraki fliessen all meine Leidenschaften in einem Magazin zusammen: Schätze aufzuspüren, Farben &amp; Formen zu kombinieren, über Berührendes zu schreiben und Menschen zu ermutigen, an sich selbst zu glauben.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">All meine Talente habe ich vor Meraki jeweils nur einzeln, nicht jedoch zusammen ausgeschöpft. <strong>Nun vernetze ich sie miteinander.</strong> Diese Kraft, die sie zusammen entfalten, habe ich gnadenlos unterschätzt. Viele Jahre war ich fest davon überzeugt, höchstens mittelmässig kreativ zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin immer noch dabei, meine kreative Kraft kennenzulernen. <strong>Von ihr schöpfen zu können, fühlt sich sehr vertraut an und ist eine tiefe Rückkehr zu mir selbst.&nbsp;</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wofür hättest Du gerne eine Erlaubnis?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Meraki am Flughafen Zürich in den kostenlosen Magazinständern an den Abfluggates auslegen zu können.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einerseits, weil so viele Menschen Meraki kennenlernen könnten. Ich selber stöbere nämlich auch gerne an den Magazinständern vorbei und habe so neue Zeitschriftenformate entdeckt, die ich regelmässig lese. Andererseits, weil ich die Symbolik mag: <strong>Meraki reist mit den Leser:innen in die Welt hinaus</strong> und begleitet sie so ein Stück auf ihrem Weg.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht stiftet mich die Frage nun aber auch an, <strong>mir selber die Erlaubnis zu geben</strong> und Meraki abflugbereit am Flughafen zu auszulegen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie beeinflussen sich die Corporate Welt und Dein Verlegerin sein?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sie ergänzen und bereichern sich ungemein.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin <strong>Expertin für Wachstums- und Transformationsprozesse</strong> und habe seit Jahren Leadership-Positionen in globalen Konzernen inne. Meinen Fokus lege ich dabei auf die Weiterentwicklung, das persönliche Wachstum der Menschen, die ich als Chefin begleite. Diesen Fokus habe ich auch als Verlegerin.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Executive Leaderin habe ich zudem gelernt, Themen nicht nur gross zudenken, sondern auch erfolgreich umzusetzen. Ebenso, Projekte ganzheitlich zu betrachten und sinnvoll zu strukturieren. Mit dieser Erfahrung gehe ich Meraki an.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verlegerin zu sein, hat meiner Kreativität einen völlig neuen Wachstumsschub gegeben.</strong> Ich denke in Farben, Gefühlen, Sensorik, Gerüchen und Geschmack. Die <strong>Vernetzung all meiner Sinne</strong> macht mich sehr lebendig. <strong>Diese Denkstruktur bringe ich in die Corporate Welt ein</strong>, die ja doch eher rational und nüchtern ist. Das führt manchmal zu sehr ungewöhnlichen Ansätzen, die mein Team und ich ausprobieren.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wen möchtest Du gerne mal treffen und warum? </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Astrid Lindgren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In meiner Kindheit hatte ich zwei Heldinnen, die auch noch heute an meiner Seite sind. Eine davon ist Ronja, die Räubertochter aus dem gleichnamigen Roman von Astrid Lindgren.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ronja lebt mit ihrer Familie auf einer vom Blitz gespaltenen Burg. Ihr Vater Mattis ist ein Räuberhauptmann und im ständigen Klinsch mit einer Räubersippe, die die abgespaltete Hälfte der Burg in Besitz genommen hat. Ronja ist am liebsten im Wald unterwegs und hat keine Angst. Auf einem ihrer Streifzüge trifft sie Birk, den Sohn der verfeindeten Burgnachbarn. Ihre Eltern sind alles andere als begeistert und verbieten Ronja und Birk die Freundschaft. Die beiden beschliessen, von zu Hause auszuziehen und in einer Höhle gemeinsam zu wohnen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ronja begleitet mich schon lange in meinem Berufsleben.</strong> Sei es in den Anfängen als junge Frau in der Männerdomäne des Einkaufs, auf meinen ersten Schritten als Führungskraft oder auf dem Weg ins Executive Management. <strong>Sie trägt mich auch in meiner Rolle als Verlegerin von Meraki.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe erst Jahre später verstanden, wie wichtig die Figur der Ronja für mich ist. Ronja lebt im Einklang mit der Natur. Astrid Lindgren stattet ihre Figur sowohl mit männlichen wie auch weiblichen Qualitäten aus. Einerseits ist Ronja furchtlos und mutig, andererseits sehr empathisch und stellt Beziehungen über Egos und Status Quo. <strong>Ronja und ich haben viel miteinander gemeinsam</strong> und ich bin durch einige Entwicklungsschritte gegangen, um sowohl die weibliche wie auch männliche Energie gut integrieren zu können.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ronja Räubertochter ist der letzte Roman, den Astrid Lindgren im Alter von 71 Jahren geschrieben hat. Ich würde viel darum geben, mich bei ihr für meine Heldin bedanken zu können.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was möchtest Du Deinen Meraki Leser:innen sagen über ein magisches Mikrofon (jede/r kann Dich gleichzeitig hören)?&nbsp;</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Dinge.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich würde sie gerne fragen, wer der/die Held:in ihrer Kindheit war</strong> und ob diese im jetzigen Leben noch eine Rolle spielt. Falls nicht, dann mag ich meine Leser:innen ermutigen, diese Figur wieder in ihren Alltag zu integrieren. Die Impulse, die wir dadurch erhalten sind so wertvoll. Sie stärken uns auf unserem Weg und ermutigen uns, neues zu wagen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch mag ich mich <strong>für das Vertrauen meiner Leser:innen in mich bedanken.</strong> Ohne dieses, gäbe es mein Magazin nicht. Sie kaufen weitaus mehr als nur ein Magazin. Sie investieren in vielmehr in ihr persönliches Wachstum und in die Kraft, die der Alltag hat, unser Leben zu verändern. Meraki zeigt dieses Potenzial auf. Die Inhalte von Meraki ermöglichen meinen Leser:innen, dieses Potenzial zu zünden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="750" height="600" src="https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2022/10/img_85849959-3-2.jpg" alt="Tisch mit Teetasse und Merakimagazin" class="wp-image-12405" srcset="https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2022/10/img_85849959-3-2.jpg 750w, https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2022/10/img_85849959-3-2-480x384.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 750px, 100vw" /><figcaption>Immer viel los und doch klarer Fokus: Almuts Freude &#8211; die Menschen zu inspirieren, mit Meraki, als Speakerin und Begleiterin</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das gibts noch zu ergänzen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich wünsche mir, dass Almut noch viel mehr zeigt, was sie kann und was alles möglich ist, wenn man ins Tun kommt. </strong>Sei es durch ihre Speakerin Auftritte oder in ihren Texten. <strong>Es sehnen sich so viele Menschen nach Inspirationen und Orientierung. Beides gibt Almut ganz leicht, natürlich und tief</strong> &#8211; persönlich, mit ihrem Magazin Meraki und in ihrem Corporate Job als Expertin für Wachstum- und Transformationsprozesse. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Meraki erfüllte sich auch ein Traum von mir. Ich wollte so gerne als Kolumnistin Fragen der Leser*innen eines Magazins beantworten. In der letzten Meraki Ausgabe habe ich genau das getan. Ich bin Kolumnistin bei Meraki. <strong>Und falls Du eine Frage hast, die ich dort beantworten soll, schreib sie einfach hier in den Kommentar. </strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://christinetraut.com/2022/10/28/interview-almut-schaefer-verlegerin-mit-grossem-herz/">Interview: Almut Schäfer &#8211; Verlegerin mit grossem Herz</a> erschien zuerst auf <a href="https://christinetraut.com">Christine Traut</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Interview: Britta Lorenzen-weise Frau und Erfolgshelferin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2022 15:56:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Britta tauchte immer mal wieder in meinem LinkedIn Feed auf und zog mich magisch an. Ich begann auf ihrer Website zu stöbern und war fasziniert von ihrem Blog. Besonders ihr Artikel über Afformationen hatte es mir sehr angetan. Davon hatte ich noch nie gehört. Jeden Montag veröffentlicht sie ihre smarten Fragen, die ich mir immer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://christinetraut.com/2022/10/20/interview-britta-lorenzen-weise-frau-und-erfolgshelferin/">Interview: Britta Lorenzen-weise Frau und Erfolgshelferin</a> erschien zuerst auf <a href="https://christinetraut.com">Christine Traut</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Britta tauchte immer mal wieder in meinem LinkedIn Feed auf und zog mich magisch an. Ich begann auf ihrer Website zu stöbern und war fasziniert von ihrem Blog. Besonders ihr <a href="https://brittalorenzen.com/afformationen-mit-smarten-fragen-dein-leben-gestalten/">Artikel über Afformationen</a> hatte es mir sehr angetan. Davon hatte ich noch nie gehört. <strong>Jeden Montag veröffentlicht sie ihre smarten Fragen</strong>, die ich mir immer sofort nach Erscheinen als Handyhintergrund abspeichere. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da der Ruf nach Lösungen in mir immer lauter wurde, entschied ich mich zu einem Mentoring bei ihr. <strong>Sofort verliebte ich mich in ihre pragmatische, spirituelle und liebevolle Art, ohne Chi Chi.</strong> Britta vertraue ich Probleme an, von denen keiner sonst weiss. Weil sie mir hilft, sie an den Ursachen zu lösen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für mich ist Britta die weise, liebevolle Frau meines Dorfes, die ich alles zu fragen wage.</strong> Für sie ist keine Frage zu blöd, zu gross oder zu unwichtig. Bei <a href="https://christinetraut.com/2022/09/27/hamburg-meine-perle-unser-wiedersehen/">meiner Hamburg Reise im September</a> traf ich sie endlich persönlich. Vor lauter schnacken, vergassen wir ein Foto zu machen. Und das ist ein Zeichen für ein baldiges Wiedersehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als <a href="https://brittalorenzen.com">CEO &amp; Business Catalyst unterstützt Britta</a> ihre Klienten, sich mit ihrem höheren Bewusstsein zu verbinden und gute Entscheidungen zu treffen. Sie hilft ihnen, sich von alten Limitierungen zu befreien und ihre Familiensysteme zu heilen, damit sie ihre Ziele erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau das erlebte ich mit Britta und löste das, was dran war, geheilt zu werden. Themen, die mein Verstand vergeblich zu lösen versuchte, waren nach der Sitzung mit Britta erledigt. <strong>Und mir ging es jedes Mal so viel besser</strong>.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In meinem Interview stelle ich sie Dir genauer vor.</strong> Ich habe Britta 8 Fragen geschickt und sie hat mir schriftlich geantwortet. An einigen Stellen hätte ich sehr gerne nachgefragt, um noch mehr über Britta zu erfahren und von ihr zu lernen. <strong>Das werde ich an anderer Stelle nachholen, wenn es dran ist.</strong> Vielleicht ja in meinem Podcast, wenn er am Start ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="750" height="600" src="https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2022/10/img_85849959-1-1.jpg" alt="Britta auf der Treppe" class="wp-image-12387" srcset="https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2022/10/img_85849959-1-1.jpg 750w, https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2022/10/img_85849959-1-1-480x384.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 750px, 100vw" /><figcaption>Britta Lorenzen &#8211; die weise Frau meines Dorfes</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Warum tust Du das, was Du tust?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Arbeit tue ich, weil ich mir glückliche Menschen auf diesem Planeten wünsche. <strong>Ich habe eine Vision, in der wir alle mit unserm höheren Bewusstsein verbunden sind.</strong> Gut verankert in einem geheilten Familiensystem. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Aussuchen meiner Familie habe ich traumatisierte Eltern gewählt, die Liebe nicht weitergeben konnten. Sie selbst konnten sie nicht erfahren. Von klein auf an suchte ich nach Anerkennung. Ich wollte gesehen und geliebt werden. Zum einen schmerzte mich dieses Defizit, doch mehr noch: <strong>Es hat mich blockiert, die Dinge zu tun, die ich tun wollte. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wollte echte, emotionale Nähe leben. Später wünschte ich mir ein erfolgreiches Business. <strong>Im Laufe meiner Suche habe ich verstanden, dass familiäre Glaubens- und Verhaltensmuster auch Auswirkungen auf berufliche Bereiche haben.</strong> Wirst du in deiner Familie nicht gesehen, sehen dich deine Kunden nicht. Wurdest du ständig zur Ruhe gerufen, hast du Angst, abgelehnt zu werden. <strong>Eine endlose Liste liesse sich hier aufführen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Meinen Klienten geht es ähnlich: Sie haben wunderbare Ideen. Sie können sie  nicht umsetzen, weil sie sich blockiert fühlen. Obwohl sie ambitioniert sind, kommen sie nicht in ihre Kraft und Größe. Da ich dieses Phänomen gut kenne und die Blockaden sehen kann, unterstütze ich hier. <strong>Diese Ideen müssen in die Welt! </strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was heisst für Dich Erfolg?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Erfolg bedeutet für mich, das tun zu können, was ich tun will. <strong>Die Erziehung meiner drei Kinder (alleinerziehend) und der Aufbau meines Business ist für mich mein größter Erfolg.</strong> Jetzt zieht es mich zu neuen Ufern. Ich möchte wieder Seminare geben. Mein Wissen weitergeben und unterstützen. <strong>Erfolg ist für mich, meinen Weg mit Leichtigkeit gehen zu können.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was möchtest Du gerne noch lernen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte gerne lernen, wie wir unser aller Leben verbessern können. Ich möchte lernen, ein Buch zu schreiben. Nach vielen Herausforderungen möchte ich <strong>noch mehr Leichtigkeit und Genießen lernen.</strong> </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie organisierst Du Deinen Alltag mit Familie und Business?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit viel Mut zur Lücke, lach. <strong>Ich nehme einfach Druck raus.</strong> Mein Sohn hat mir lange gefeedbackt, ich solle mich entspannen. Als ich merkte, wie recht er hat, habe ich mich strukturiert, aber gleichzeitig von Perfektion verabschiedet. <strong>Mir hat es geholfen, Prioritäten zu setzen.</strong> Keine Einladung, die ich nicht im Herzen annehmen will, nehme ich an. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie kommst Du auf Deine smarten Fragen und was bewirken sie?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Meine smarten Fragen sind Afformationen, die das Unterbewusstsein kreativ auf ein gewünschtes Ziel ausrichten. <strong>Unser Unterbewusstsein muss Antworten liefern – so ist es konzipiert.</strong> Also nutze ich dieses Wissen, um gute Dinge in mein Leben zu fragen. Mir fallen diese smarten Fragen ein, wenn es ein konkretes Thema gibt. Oft begegnen sie mir in der Arbeit mit meinen Klienten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Woran merken Deine Kunden, dass Eure Arbeit wirkt?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Kunden spüren in jeder Session, <strong>dass sie leichter und weiter werden.</strong> Es ist so schön, wenn endlich schwere Rucksäcke abgelegt werden. Sie erleben dann, dass ihr Leben leichter wird, sie bessere Entscheidungen treffen können. Vor allem fühlen sie sich endlich wohl mit sich selbst. <strong>Das, was „Selfleadership“ genannt wird, können sie auf einem neuen Level leben.</strong> Hinzu kommt, dass sie nicht mehr kämpfen müssen und dass doch das Gefühl haben, im Kreis zu rennen. Ein Klient sagte: <strong>„Endlich ist mein Leben wieder so, wie es sein sollte.“ Geht es besser?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Woher holst Du Dir Inspiration?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Inspiration sind meine Kinder. <strong>Ihre Sicht auf das Leben ist unverfälscht und rein.</strong> Kraft sammle ich in der Natur, sowie tollen Gesprächen mit Freunden. Ich liebe tiefgreifende Gespräche bei gutem Essen. Reisen sind, für mich als ehemalige Flugbegleiterin immer Auftanken. <strong>Beruflich erhalte ich durch meine Hellsicht Inspirationen von meinen Klienten. </strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wofür hättest Du gerne die Erlaubnis?</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich hätte gerne die Erlaubnis, mein Business wirklich gross zu machen.</strong> Meine Mutter war immer neidisch auf mein Privat- und Berufsleben. Ich spüre, dass ich zögere, aus meinem Business ein Imperium zu bauen. Dazu hätte ich Lust.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und hier gehts zu Britta</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://brittalorenzen.com">Du findest Britta und ihre Angebote hier.</a> Ihre smarten Fragen gibt es auf <a href="https://www.linkedin.com/in/britta-lorenzen/">ihrem LinkedIn Profil</a>. Wenn Dich das Interview neugierig gemacht hat, meld Dich bei Britta. Die Welt braucht Dich in Deiner leichtesten und freiesten Version. <strong>Britta kennt den Weg und weiss, wie Du da hinfindest. </strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://christinetraut.com/2022/10/20/interview-britta-lorenzen-weise-frau-und-erfolgshelferin/">Interview: Britta Lorenzen-weise Frau und Erfolgshelferin</a> erschien zuerst auf <a href="https://christinetraut.com">Christine Traut</a>.</p>
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		<title>Interview: Florian Wieser &#8211; mein Lieblingspirat</title>
		<link>https://christinetraut.com/2022/08/29/interview-florian-wieser-mein-lieblingspirat/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Aug 2022 13:19:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser 1. Mal hatten wir am 12.8.2020. Ich hatte so darauf hingefiebert. Es war noch so viel besser, als ich es mir ausgemalt hatte. Es war bunt, deep und intensiv. Es war ein Daily Play, ein 1-Tages Training für LEGO Serious Play. Es war serious, humorvoll. Florian Wieser &#8211; genannt Flo &#8211; ist ein Pirat, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://christinetraut.com/2022/08/29/interview-florian-wieser-mein-lieblingspirat/">Interview: Florian Wieser &#8211; mein Lieblingspirat</a> erschien zuerst auf <a href="https://christinetraut.com">Christine Traut</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Unser 1. Mal hatten wir am 12.8.2020. Ich hatte so darauf hingefiebert. Es war noch so viel besser, als ich es mir ausgemalt hatte. <strong>Es war bunt, deep und intensiv.</strong> Es war ein Daily Play, ein 1-Tages Training für LEGO Serious Play. Es war serious, humorvoll. <br><br><strong><a href="https://florianwieser.com">Florian Wieser</a> &#8211; genannt Flo &#8211;</strong> <strong>ist ein Pirat, der liebevoll die Welt erforscht.</strong> Er ist ein Multitalent, Unternehmer, Vater, Emotional Intelligence Trainer, LEGO Serious Play Facilitator und noch so viel mehr. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit ich ihn durch LEGO Serious Play von ihm gehört hatte, war ich fasziniert. Nachdem ich <a href="https://florianwieser.com/blog-possibilistische-artikel/">seinen Blog</a> durchgelesen und <a href="https://florianwieser.com/podcast/">seine Podcasts</a> inhaliert hatte, wollte ich mehr. <strong>Ich wollte von ihm lernen und mit ihm gestalten. </strong>Heute tue ich das und liebe es.<strong> <br></strong><br>Bei unserem 1. Mal war er in seiner Rolle als Trainer und Gründer von <a href="https://theseriousplayer.com">The Serious Player</a> unterwegs, der grössten Community von LEGO Serious Play Facilitator:innen in der Schweiz. Seitdem hat er einen besonderen Platz in meinem Herz.<br><br><strong>Ich habe ihn für mein 1. Interview ausgewählt, weil ich noch viel mehr von ihm lernen will.</strong> Er tut mir gut, als Mann und als Mensch. Was ich von ihm gelernt habe, liest Du am Ende des Artikels. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum solltest Du ihn kennen?</strong> Er ist der Mann, der in meinem Netzwerk am lautesten Frauen supportet. Er ist der Vater in meinem Netzwerk, der am offensivsten Verantwortung übernimmt. Er ist der Lehrer, der mich jeden Tag inspiriert, dass meine Vielfalt meine Superkraft ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier sind seine Antworten auf meine Fragen. </p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="750" height="600" src="https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2022/08/CC176D02-8CDF-4E41-A216-740DA521F0E1.jpeg" alt="Florian im Lego Kostüm vor einer Wand mit Post-Ist" class="wp-image-12215" srcset="https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2022/08/CC176D02-8CDF-4E41-A216-740DA521F0E1.jpeg 750w, https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2022/08/CC176D02-8CDF-4E41-A216-740DA521F0E1-480x384.jpeg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 750px, 100vw" /><figcaption>Flo als LEGO Serious Play Facilitator. </figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Warum tust Du, was Du tust? </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aus purer Neugierde. Weil ich viel Freude am Experimentieren habe. Weil ich gerne Fundstücke und gemachte Erfahrungen weitervermittle, zeige und davon erzähle. <strong>Weil es mir sinnhaft erscheint, einen Beitrag zu Mental Health, Visionary Health und Physical Health zu leisten.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein „Triforce“ (kleine Ode an Nintendo&#8217;s Zelda) oder Dreiklang evoziert so schöne Dinge mit und bei Menschen, dass mich das tagtäglich motiviert, in diesen <strong>drei Feldern weiterzuforschen und Dinge zu entdecken, über die ich dann wieder erzählen und dazu Menschen zusammenbringen kann.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In der <strong>Mental Health</strong> erkunde ich die emotionale Intelligenz vor allem an mir und meinem Umfeld, um eine <strong>neue Qualität in Kommunikation, Zusammenarbeit und neuem Leadership </strong>zwischen uns Menschen erlebbar zu machen. Als Teacher des „Search Inside Yourself“-Programms gebe ich, basierend auf der emotionalen Intelligenz, 2-Tages-Seminare in Unternehmen und <a href="https://florianwieser.com/emotionale-intelligenz-seminar/">in exklusiven Peergruppen in Davos</a>.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der <strong>Visionary Health</strong> arbeite ich vor allem mit LEGO Serious Play, damit wir Menschen ein <strong>gemeinsames Verständnis und gemeinsame starke Bilder einer anstrebenswerten Zukunft bauen, die und Orientierung bieten für ein erdenfreundliches gemeinsames Wirken</strong>. Und mit meiner <a href="https://zukunftbureau.org">Frau Niki habe ich die Bewegung Zukunftbureau</a> gestartet. Das sind Anlaufstellen für Zukunftsfragen und Vorhaben aus der Zivilbevölkerung, die wir in Orten und Stadtteilen mit wunderbaren lokalen Hosts betreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Beitrag zur <strong>Physical Health</strong> ist das neuste Feld, das ich mit einem unternehmerischen Abenteuer in Form eines Franchising kultiviere. Ich nähre die Physical Health mit einem <a href="https://de.aurumfit.com">Mikrostudio für High Intensity Krafttraining</a>, in dem <strong>Menschen ihre Kraft von innen erkunden und stärken können</strong> – ohne dem Bild des sich Quälens und Ertüchtigens.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie verbindest Du Körper, geist und Seele?</h2>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="750" height="600" src="https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2022/08/38A1B885-A8F3-4F33-9AEF-1619F1E63F68.jpeg" alt="" class="wp-image-12212" srcset="https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2022/08/38A1B885-A8F3-4F33-9AEF-1619F1E63F68.jpeg 750w, https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2022/08/38A1B885-A8F3-4F33-9AEF-1619F1E63F68-480x384.jpeg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 750px, 100vw" /><figcaption>Die Triforce von Flo</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Triforce mit Mental, Visionary und Physical Health tut das schon per se als Bild, an dem ich mich orientiere und damit ringe. Das Ringen ist positiv, weil es mich stärkt, weil es die innige Auseinandersetzung ist mit dem Alltag, der mir reichlich Aufgaben, Trainingsfelder und Herausforderungen schickt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich hab mir viele Übungen und Tools angeeignet, die mir im Alltag helfen, mich zu erinnern, dass ich nicht nur aus Kopf und Fingern bestehe, die auf einer Tastatur rumklimpern</strong>. Am liebsten mag ich die &#8222;integrated Exercises&#8220;, Übungen, die ich einfach einbauen kann in meinen Alltag. Zum Beispiel flackert bei mir eine Lampe im Zimmer. Zuerst hab ich mich geärgert und wollte schon die Glühbirne ersetzen. Jetzt hab ich mir gesagt &#8222;Hey, das ist ein super Reminder, dass ich wiedermal in den Körper einchecke, durchatme und mich frage, was jetzt wirklich wichtig ist.&#8220;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das fällt mir auch bei anderen so &#8222;nervigen Unterbrechern&#8220; ein wie Ladezeiten von Webseiten, Öffnungszeiten von Apps oder in der Warteschlange stehen. <strong>Ich mag mich darüber nicht mehr ärgern, also versuche ich diese Mini-Slots, wenn ich gerade achtsam genug bin, für ein Refreshment zu nutzen</strong>.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Tools und diese Body, Mind, Soul Übungen hab ich aus diversen Selbsterfahrungen und Weiterbildungen für mich zusammengestellt. Und die ändern sich auch dauernd. Es sind nicht immer die gleichen wichtig und richtig für eine Phase. <strong>Ich bin sehr dankbar, dass ich so ein Buffet habe, von dem ich mich bedienen kann.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was macht das Vatersein mit Dir?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es macht mich fürsorglich. Es lernt mir nochmals anders Aufmerksamkeit zu schenken. Es lässt mich anders zuhören. Es bringt mich auf die Palme und dann funktioniert genau KEIN Tool oder Übung. <strong>Die Kids sind unfassbar klare Reminder, was wichtig ist.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vatersein ist für mich auch die schönste Verantwortung. Ich liebe dieses Gefühl, für diese beiden Wesen und Leben verantwortlich zu sein. Und das so, dass sie gedeihen und erblühen mögen. <strong>Also so eine unglaubliche Verantwortung, die über’s Raumgeben und Loslassen am besten funktioniert. Ich kenne nichts Vergleichbares.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich lerne die Liebe nochmals anders kennen als Vater. Vatersein ist die höchste Form von Akzeptanz für mich. Vatersein ist auch Identität. Vatersein macht mich glücklich. Vatersein bringt mich an die Grenzen meiner Persönlichkeit, um zu schauen, was ich da noch zu erkunden und heilen habe. <strong>Vatersein ist eine Form des Seins, die an tiefer Begegnung und Verbindungen nicht zu übertreffen ist.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was liebst Du am Mannsein?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Den Drang nach vorne. Die Risikofreude. Diese Unternehmenslust. Das Testosteron-Feuer. Die aufflammende Kraft. Das Beschützende (die Sippe oder Gemeinschaft, weniger das weibliche Geschlecht). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich mag auch physisch gerne Mann sein. <strong>Ich glaube jedoch, dass das Mann-sein in der Krise ist. Und zur Hauptaufgabe des Mann-seins wird in den nächsten Dekaden gehören, diese neu zu erkunden, definieren und zu leben.</strong> In seiner &#8222;Mannigfaltigkeit&#8220;. Wir kennen das &#8222;hin zu&#8220; noch nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"> Und wir sitzen noch zu sicher im patriarchalen Sattel mit 1000enden Bewahrungs- und Schutzmechanismen. Die Zwiebel will geschält sein, aber das dauert noch. Da kommt wieder das Vatersein ins Spiel. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles, was ich schaffe, nicht zu reproduzieren, weiss mein Sohn schlicht nicht und wird es so nicht weiterhin betreiben. Also ist die grosse Aufgabe als Mann, einerseits meinen weiblichen Anteil zu kultivieren und den männlichen vor allem mit &#8222;weglassen&#8220; patriarchaler Reproduktion oder &#8222;neufüllen&#8220; mit gleichwürdiger Haltung vorzuleben. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quite a job bei den jahrtausendealten Prägungen. I accept and cary on. Ich sehe den Shift zur Gleichwürdigkeit&nbsp; als eine Notwendigkeit für das Zusammenleben von uns Erdlingen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was liebst Du an Frauen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich liebe ihren Blick auf die Welt und auf das Leben schenken und das Leben bejahen.</strong> Ohne sie kein Leben. Ich liebe die Weiblichkeit in allen Menschen. Und ich liebe die Männlichkeit ebenso. Ich mag jedoch das Ungleichgewicht nicht und daher bin ich lauter Befürworter der Gleichstellung. <strong>Ich will eine weiblichere Welt. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das bedeutet auch, dass wir Männer unseren weiblichen Anteilen Raum geben. Rülpsen kann ich immer noch, aber es wäre nice, <strong>wenn ich auch in Verbindung gehen könnte mit meinem Umfeld, ohne Kampf, Konkurrenz und Territorial-Verteidigung-Gebaren. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Weltbevölkerung hat einen zu hohen Testosteronspiegel im System. Nun weht aber bereits ein anderer Wind: <strong>The Future is Female. Und das wird laut, mächtig und somit über die nächsten Jahrhunderte zum neuen Normal.</strong> Ich werde nur noch ein bisschen von diesen Anfängen naschen können und werde alles tun, die Gleichstellung und Gleichwürdigkeit der weiblichen, männlichen und&nbsp;geschlechterfluiden Anteile in uns Menschen bis zu meinem Lebensende zu kultivieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was willst Du noch lernen?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Alles, was meinen Weg kreuzt. Ich baue Wirkungsfelder und da kommen Dinge zu mir und die schaue ich mir an und da gibts tonnenweise Dinge zu lernen. <strong>Mich interessieren vor allem die gesellschaftlichen Themen. Wie funktionieren Gemeinschaften? Was sind die neuen Lebensformen? Was ist Arbeit? Welche Ressourcen werden wichtiger? Was ist mit dem Geld? Was ist mit der Zeit? </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles, was das Menschsein betrifft, mag ich sehr und lerne ich mega gerne. Mein Triforce dreht sich ja ausschliesslich ums Menschsein und das gemeinsame wirken auf der Erde.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><img decoding="async" width="750" height="600" src="https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2022/08/93751F7B-A687-47DB-936B-1AB0B2FC17AB.jpeg" alt="Flo mit Pascal und grossem Mikrofon " class="wp-image-12214" srcset="https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2022/08/93751F7B-A687-47DB-936B-1AB0B2FC17AB.jpeg 750w, https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2022/08/93751F7B-A687-47DB-936B-1AB0B2FC17AB-480x384.jpeg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 750px, 100vw" /><figcaption>So sieht das aus, wenn Flo podcastet. Ich war 30 Folgen die Podcastkolumnistin &#8211; schön war es! </figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Wie hast Du gelernt, Unternehmer zu sein? </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Durch Neugierde &#8211; ungestillte Neugierde. Ich war mit 19 Jahren inspiriert von älteren Jungs, die eine Firma gegründet haben und die den Snowboard- und Skateboard-Laden betrieben haben. Ich wollte wissen, wie mensch so etwas anpackt. Wie geht Firma haben, betreiben? Was braucht es da alles? Das hat mich dann mehr interessiert als das Gymnasium. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich hatte in meinen Firmen anfangs nie eine Ahnung, wie das genau geht</strong>. Ich hatte ein Bild, dass ich das will. Und dann kam alles andere des Weges. Wie oben gesagt, <strong>ich lerne, was sich mir ins Feld oder vor die Füsse wirft.</strong> Und so hat sich mein unternehmerisches Gespür, Denken und Handeln geschärft über die 25 Jahre. Da sind sicher über die berühmten 10&#8217;000 Stunden reingeflossen. Ob ich nun Experte bin, kann ich nicht sagen. <strong>Ich kann heute zumindest aus ein paar Erfahrungen Entscheidungen einfacher treffen.</strong> Es bleibt jedoch&nbsp; immer dieser Kick &#8222;Ob das wohl richtig ist?&#8220;, &#8222;Werd ich es so schaffen, was ich mir vorgenommen habe?&#8220;.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich weiss, dass ich Entscheidungen korrigieren kann.</strong> Das bringt viel Ruhe ins System. Ich bin aber immer noch so ambitiös und falle in so Über-Performances. Das ist noch tricky, mich da nicht völlig zu verlieren. Und da helfen mir schon die antrainierten Übungen und Tools aus der emotionalen Intelligenz, Psychologie und Spiritualität. <strong>Aber ich muss hier wachsamer und achtsamer sein, merke ich.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Insofern hat für mich Unternehmertum die Aufgabe, Dinge zu unternehmen und x-mal zu durchleben in vielen Facetten und das füllt den Erfahrungsschatz enorm. Ich hab mich gern mit Haut und Haar in alles reingeworfen. Und davon zehre ich nun. <strong>Ich hab allerdings das Abgrenzen nicht trainiert. </strong>Das hat seinen Preis und äussert sich in Verletzungen und Kränkungen durch Ablehnung oder Zurückweisung oder Weggefährten, die mir einfach nicht gutgetan haben. <strong>Da kommt jetzt eine nice Phase auf mich zu, in der ich das noch heilen kann.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie bist Du Als Unternehmer? </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Fordernd! Ich fordere von mir viel, also will ich auch Performance von Menschen, mit denen ich zusammenarbeite. Ich funktioniere (leider) am besten mit &#8222;Liebe für Leistung&#8220;. Mir fällt es einfacher, mich zu öffnen oder mitzuschwingen, wenn ein Mensch etwas leistet. <strong>Ich bin sehr stark in den Visionen</strong>, wofür andere Menschen gern Lebenszeit investieren. Das berührt mich auch sehr, weil ich das auch als eine Verantwortung sehe. Ich erkläre nicht gern mehr als 3x und bin sehr ungeduldig.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich höre gern zu. Ich sehe gern andere erfolgreich sein. Ich bin saugern erfolgreich, generierend, sichtbar machend. Ich mache den Spagat zwischen &#8222;ein gutes Leben&#8220; und &#8222;rocking like hell!&#8220;.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Neu versuche ich mich in &#8222;liebevollem Unternehmertum&#8220;. Ich versuche nun in meiner nächsten Runde als Unternehmer und nicht mehr nur Solopreneur, <strong>die kultivierte Fürsorge ins Unternehmertum zu übertragen </strong>und zu leben. Ich werde nicht einfach nett sein, sondern ich werde klar sein. Mal sehen, ob mir das gelingen wird. Die Menschen, mit denen ich enger zusammenarbeiten werde, können mir das dann am besten sagen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das habe ich von Flo gelernt:</h2>



<ul class="wp-block-list"><li>&#8222;Wie gestalten wir die Situation?&#8220; ist eine magische Frage für alles: business, family, persönlich.</li><li>Asynchrone Kommunikation ist genauso genial wie persönliche Treffen &#8211; anders gut.</li><li>Ich darf viel wollen und viel erwarten vom Leben und gleichzeitig gut auf mich achten.</li><li>Jeder Technik Schissel ist lösbar.</li><li>Unterstützung und sich gegenseitig feiern, kommt immer zu uns zurück.</li><li>Fordern und Fördern geht prima Hand in Hand.</li><li>Meine DDR Vergangenheit ist eine magische Superpower, die Menschen interessiert.</li><li>Ich darf gutes Geld für meine Leistungen verlangen.</li><li>Wie es sich anfühlt, wenn ein Mann bedingungslos an mich glaubt und mich aktiv supportet.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">&#8230;&nbsp;um nur ein paar der Punkte zu nennen, die ich durch unsere Verbindung geschenkt bekommen habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Oktober werde ich bei Flo ein <a href="https://florianwieser.com/emotionale-intelligenz-seminar/">Seminar zur Emotionalen Intelligenz in Davos besuchen</a>. Aus unseren Gesprächen weiss ich, dass er ein lernender Meister darin ist. Und das will ich auch. Wenn ich das kann, werde ich mutig mein eigenes Ding daraus gestalten. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das ist es, worin er mich und alle anderen Menschen immer wieder ermutigt, uns das Leben zu gestalten, das wir selbst wollen</strong> <strong>und das allen gut tut. </strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie Du zu Deinem 1. Mal mit Flo kommst</h2>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://florianwieser.com/pirate-talks/">Pirate Talks mit Frauen</a> 1:1 Gespräch online </li><li><a href="https://florianwieser.com/podcast/">LEGO Serious Play </a> in der Gruppe oder Keynote</li><li><a href="https://florianwieser.com/emotionale-intelligenz-seminar/">Emotionale Intelligenz &#8222;Search inside yourself&#8220;</a> Seminar</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><br><br><br><br></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://christinetraut.com/2022/08/29/interview-florian-wieser-mein-lieblingspirat/">Interview: Florian Wieser &#8211; mein Lieblingspirat</a> erschien zuerst auf <a href="https://christinetraut.com">Christine Traut</a>.</p>
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