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	<title>Geschichten Archive - Christine Traut</title>
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	<description>Balance · Mut · Schrittli · Power</description>
	<lastBuildDate>Fri, 27 Feb 2026 09:39:51 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Geschichten Archive - Christine Traut</title>
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		<title>Mit dem Tom spiele ich am liebsten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christine]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2026 09:39:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tom wünschte sich so sehr mehr Verbindung zu seiner Frau. Lilly war wunderbar. Vorgestern Abend auf der Couch fragte er sie: „Was beschäftigt dich gerade?&#8220; Lilly sah kurz auf. „Keine Ahnung. Nichts Besonderes.&#8220; Dann wieder aufs Handy. Tom nahm die Fernbedienung.&#160;Wieder so ein Filmabend.&#160;Sein Herz wurde schwer. Der Kopf hämmerte. 17 Jahre waren sie jetzt zusammen. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Tom wünschte sich so sehr mehr Verbindung zu seiner Frau. <br>Lilly war wunderbar.</p>



<p>Vorgestern Abend auf der Couch fragte er sie: „Was beschäftigt dich gerade?&#8220;</p>



<p>Lilly sah kurz auf. „Keine Ahnung. Nichts Besonderes.&#8220; Dann wieder aufs Handy.</p>



<p>Tom nahm die Fernbedienung.&nbsp;<em>Wieder so ein Filmabend.</em>&nbsp;Sein Herz wurde schwer. Der Kopf hämmerte.</p>



<p>17 Jahre waren sie jetzt zusammen. Eine glückliche Beziehung, eigentlich. War es da nicht normal, dass vieles schon gesagt war?</p>



<p>Sie tauchten zusammen in Filme ab, aber immer seltener ineinander und in ihre Gedankenwelten. Tom sehnte sich nach Tiefe, nach echter Begegnung. Aber ging das 24/7?</p>



<p>Wenn er Lilly darauf ansprach, hörte sie zu. Dann zuckte sie mit den Schultern: „Aber es ist doch alles gut.&#8220;</p>



<p>Tom zog sich zurück und hoffte, dass Lilly ihm folgen würde. In das Land in ihm, in dem er dann verschwand. Dass sie ihn fragte, wo er ist und wofür. Aber Lilly war nicht halb so neugierig auf sich selbst und das Leben wie Tom.</p>



<p>Am Freitag sprach er auf dem Golfplatz mit Karl. Seinem Mentor. Diesem weisen Mann, für den er so dankbar war. Sie kannten sich vom Golfspielen und hatten schon manche Hürde gemeinsam genommen, Toms Hürden vor allem. Karl war einfach da und strahlte so viel Ruhe und Lebenserfahrung aus, dass Tom sich traute, ihn alles zu fragen.</p>



<p>Es war ein wunderschöner Tag. Nicht mehr Frühling, aber noch nicht Sommer. Das Gras leuchtete saftig grün, Löwenzahnblüten winkten vom Feldrand. Die Luft war frisch und wärmte Tom so, wie nur Sommerluft es kann. Er liebte diese Nähe zur Natur und zu Karl und seiner Weisheit.</p>



<p>Am nächsten Loch ignorierte er sein klopfendes Herz, nahm seinen Mut zusammen und fragte: „Wie kriege ich mehr Verbindung zu Lilly? Es ist nett zwischen uns, meistens leicht, aber mir einfach nicht tief genug.&#8220;</p>



<p>Karl schaute ihn lange an. Und er schwieg. Tom kannte das. Und sah geduldig zu, wie sich Karls Gedanken hinter seiner Stirn sortierten.</p>



<p>Karl atmete tief ein: „Ich kenne das so gut. Du bist so wie ich vor vielleicht 20 Jahren. Ich hatte so einiges erlebt, entdeckt und wollte das unbedingt immerzu spüren. Diese Nähe, diese Intensität, all das, was ich mit mir selbst immer mehr zu schätzen begann, wollte ich unbedingt auch in meiner Beziehung zu Chris erleben.&#8220;</p>



<p>Karl stützte sich auf den Schläger und sah in die grüne Weite. Er sprach weiter: „Und dann habe ich sie unter Druck gesetzt. Hab ihr jeden Abend gesagt, was ich von ihr erwarte. Dass ich mehr will. Mehr Nähe, mehr Verbindung, mehr Tiefe, mehr, mehr, mehr. Vor allem mehr Wollen, von allem mehr wollen.&#8220;</p>



<p>„Und Chris?&#8220;, fragte Tom vorsichtig. „Ich kenne gar keine Chris in deinem Leben.&#8220;</p>



<p>„Ja, das ist richtig&#8220;, sagte Karl. Seine Stimme wurde schwer. „Ich hab sie vertrieben damit. Ich hab sie mit meinen hohen Erwartungen, Forderungen und all dem Ego-Gerede aus meinem Leben vertrieben.&#8220; Er machte eine Pause. „Das habe ich aber erst vor ein paar Monaten verstanden.&#8220;</p>



<p>Tom schluckte schwer. „Und was rätst du mir?&#8220;</p>



<p>Karl sagte: „Tom, schau hin, worum es wirklich geht.&#8220; Er machte eine Pause. „Ist es wirklich Lilly, nach der du dich sehnst? Oder ist es die Verbindung zu dir selbst? Zu deiner Seele?&#8220;</p>



<p>Er wartete. Dann, leiser: „Oder ist es der kleine Tom, der sich nach seiner Mutter sehnt? Nach bedingungsloser Liebe?&#8220;</p>



<p>„Worum geht es, wenn du ehrlich zu dir bist?&#8220;</p>



<p>Nun schaute Tom ins Grüne. Er sah die uralte Linde am Rand des Golfplatzes, die er so liebte.</p>



<p>Eine Welle rollte durch ihn.</p>



<p>Karl hatte recht. Einmal mehr hatte er sofort seinen wunden Punkt erwischt. Es ging gar nicht um Lilly. Es ging um die Verbindung zu sich selbst. Zu seinem Herzen. Seinem Körper. Seiner Seele. Zu dem kleinen Jungen in ihm, der immer noch wartete.</p>



<p>Lilly war nur die, die das in ihm wachrüttelte, ihn aktivierte. Und er war in sein altes Muster gerutscht: Lilly sollte funktionieren und ihm das erfüllen, was er sich noch nicht selbst geben konnte.</p>



<p>Dankbar schaute er Karl an. Erleichtert, als hätte Karl 1000 Kilogramm von seinen Schultern genommen, sprach Tom: „Karl, du hast mich erwischt. Einmal mehr. Ja, genau darum geht es. Ich sehne mich nach echter Verbindung mit mir selbst. Und nur so kann ich Lilly dann auch wirklich begegnen. Nur ich selbst kann es gestalten. Und nicht dafür sorgen, dass sie das Richtige tut, damit ich mich gut fühle.&#8220;</p>



<p>„Na dann&#8220;, sagte Karl und griff nach seinem Schläger, „können wir ja jetzt unsere Runde fortsetzen.&#8220; Er lächelte. „Ich bin gespannt, wie du golfst, wenn du mit dir wirklich verbunden&nbsp;bist. Mit&nbsp;<em>dem</em>&nbsp;Tom spiele ich nämlich am liebsten.&#8220;</p>
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		<title>Sie hat&#8217;s gesagt</title>
		<link>https://christinetraut.com/2026/02/05/sie-hats-gesagt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 16:29:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Das hat sie jetzt nicht wirklich gesagt.“ dachte Malou. Ausgerechnet das sollte die Lösung sein? Sie sass in der Spezialsprechstunde für Wechseljahresbeschwerden in der Charité in Berlin. Bis jetzt war es ein sehr angenehmer und wirklich guter Termin gewesen. Die Ärztin hatte ihr bestimmt 100 Fragen gestellt. Der Raum war klein, die Rolladen ¾ runtergelassen. Die Schreibtischlampe verströmte [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>„Das hat sie jetzt nicht wirklich gesagt.“ dachte Malou. <br>Ausgerechnet <em>das</em> sollte die Lösung sein?</p>



<p>Sie sass in der Spezialsprechstunde für Wechseljahresbeschwerden in der Charité in Berlin. Bis jetzt war es ein sehr angenehmer und wirklich guter Termin gewesen. <br><br>Die Ärztin hatte ihr bestimmt 100 Fragen gestellt. Der Raum war klein, die Rolladen ¾ runtergelassen. Die Schreibtischlampe verströmte ein gemütliches Licht. Es roch nur leicht nach Desinfektionsmittel.</p>



<p>Die Fliessband Atmosphäre des Flures hatte Malou mit Eintritt in das Zimmer hinter sich gelassen. Die Tür war ganz leise zugefallen, als wollte sie Malou sagen: «Hier bist Du sicher.» Malou war überrascht, wie angenehm der Besuch bis jetzt verlaufen war.&nbsp;</p>



<p>Sie nahm all ihren Mut zusammen, um auch noch das letzte Symptom ihrer Beschwerden der Ärztin zu sagen: endlich wieder&nbsp;65 kg wiegen. Seit 4 Jahren versuchte sie es erfolglos. Nein, seit sie 16 war.&nbsp;</p>



<p>Früher hatte sie einfach ein paar Wochen Weight Watchers gemacht und ein paar Kilos verloren. Aber seit 4 Jahren klappte das nicht mehr. Egal wie viel, wie wenig oder auch was sie ass.&nbsp;</p>



<p>Malou hörte der Ärztin aufmerksam zu: «Es gibt ja noch die Abnehmspritzen.» begann sie behutsam ihre Antwort. <br>Ihre Unsicherheit, ob sie das so sagen darf, lag in der Luft. Malou spürte so klar das Nein in ihrem Körper.&nbsp;Alles wurde eng und verkrampft.&nbsp;Was würde sie ihrem Körper damit antun?&nbsp;<br><br>Sie schüttelte ihren Kopf. Und sagte: «Es weiss doch niemand, was das wirklich im Körper anrichtet, oder? Und ich hab von üblen Nebenwirkungen gelesen.» Die Ärztin nickte stumm. Sie schwiegen beide. Gemeinsam. <strong><br><br></strong>Und dann, ganz unerwartet, kam ein Gefühl, das sie so für sich selbst noch nie gespürt hatte:&nbsp;<strong>Mitgefühl.&nbsp;</strong>Sie spürte, wie ihr ganzer Körper weich wurde. Ihre Schultern sanken von alleine nach unten. Sie lehnte sich auf dem grauen, harten Krankenhausstuhl zurück.&nbsp;</p>



<p>Mitgefühl,<strong>&nbsp;</strong>für ihren wunderbaren Körper, der schon so viel erlebt hatte. Die beiden Fehlgeburten. Die völlig unkomplizierte Schwangerschaft mit den Zwillingen. Drei Jahre stillen, so lange, nie geplant. Und diese robuste, verlässliche Gesundheit.&nbsp;</p>



<p>Nie mehr Essen so richtig geniessen? Nie mehr in der Provence voller Vorfreude über den Markt schlendern? Die leuchtend roten Erdbeeren bewundern und die vielen verschiedenen Käsesorten bestaunen? Die Tomaten riechen, alle 47 Grüntöne der Oliven versuchen zu erfassen?&nbsp;&nbsp;Das Olivenöl probieren, das nach Sommer schmeckt?&nbsp;Nie mehr das Brot ihrer Freundin Cathy feiern, bei der jede Scheibe nach Heimat und Liebe schmeckte?&nbsp;</p>



<p>All das würde sie aufs Spiel setzen. Nur um wieder Größe 40 zu tragen? </p>



<p>Nein,&nbsp;das war es nicht wert. Das war nicht ihr Weg. Und würde es auch niemals sein.&nbsp;</p>



<p>Malou war erleichtert, als sie das so klar spürte. Endlich keine Diskussionen mehr mit sich selbst über die nächste Abnehmchancenidee.&nbsp;</p>



<p>Wie viel Geld hatte sie in diesem Thema versenkt? Den Gedanken schob sie schnell beiseite. Heute war nicht der Tag für Abrechnungen. Heute war der Tag für etwas ganz Neues.&nbsp;</p>



<p>Sie hatte gehofft, dass die Hormone ihr helfen würden, auch ihr Gewicht in Balance zu bringen. Aber diese Hoffnung hatte die echt sympathische Ärztin ihr heute genommen. Und es war o.k. so. Malou spürte, dass eine jahrelange Suche heute zu Ende ging. Sie fühlte was jetzt kam: ein neues Kapitel begann: </p>



<p>Das anzunehmen, was ist.&nbsp;</p>



<p>Und vielleicht war es ja eine viel bessere Idee, all die Energie, die sie ins Abnehmen-wollen gesteckt hatte, darin zu investieren, wirklich fit zu werden. So richtig richtig fit.&nbsp;</p>



<p>Ja, die Ärztin hatte es wirklich gesagt.<br>Und Malou fühlte tiefe Dankbarkeit in ihrem Herzen. </p>
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		<title>Elly schrieb die E-Mail 4 Tage nach Weihnachten</title>
		<link>https://christinetraut.com/2026/01/28/elly-schrieb-die-e-mail-4-tage-nach-weihnachten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christine]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 14:25:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten aus der Führung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es galt drei neue Termine zu finden, mit ihrem Coach.&#160; Elly schrieb das Nötigste. Und schrieb dann noch dazu, dass Suse gestorben war. Immer mal wieder hatte sie in den Coaching Gesprächen erwähnt, wie krank Suse war und wie sehr alle unter der Situation litten. Ihre Freundin Suse war 9 Tage vor Weihnachten gestorben.&#160; Nach [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es galt drei neue Termine zu finden, mit ihrem Coach.&nbsp;</p>



<p>Elly schrieb das Nötigste. Und schrieb dann noch dazu, dass Suse gestorben war. Immer mal wieder hatte sie in den Coaching Gesprächen erwähnt, wie krank Suse war und wie sehr alle unter der Situation litten. Ihre Freundin Suse war 9 Tage vor Weihnachten gestorben.&nbsp;</p>



<p>Nach 10 langen Monaten.<br>Ein Teil von Elly wusste: Es war eine Erlösung. Die Schmerzen waren vorbei. Vielleicht war die Seele nun an einem Ort, an dem sie sich ausruhen konnte.<br><br>Ein anderer Teil von ihr stand noch ganz am Anfang des Begreifens,&nbsp;<br>dass diese Stimme fehlte, dass sie ihr nie mehr direkt eine Frage stellen konnte, dass niemand mehr genau so antwortete, wie Suse, dass Nähe plötzlich eine Erinnerung war.</p>



<p>Sie schickte die Zeilen an ihren Coach. Im Rahmen eines umfangreichen Leadership-Trainings, das eigentlich von Entwicklung, Klarheit und Zukunft handelte, trafen sie sich alle 14 Tage persönlich in ihrem Büro. Sie wunderte sich, als keine Antwort kam. </p>



<p>Aber nur ein bisschen. Denn sie hatte einen klugen Satz von Tamara Dietl gelesen: </p>



<p></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-left">Es gibt tausende Arten zu sterben <br>und tausende Arten zu Trauern.</p>
</blockquote>



<p>Wer weiss, was ihr Coach mit dem Thema Tod laufen hatte. So gut kannte sie ihn auch nicht. Etwas in ihr ahnte, dass er darauf auf seine ganz eigene Weise reagieren würde.&nbsp;</p>



<p>Als sie sich im neuen Jahr wieder trafen, sagte sie nichts dazu.<br>Sie setzten sich. Legten ihre Unterlagen bereit. Der Raum war ruhig.</p>



<p>Bevor er begann, stand der Coach noch einmal auf.<br>Er kam mit einer Kerze zurück.</p>



<p>Sie war aus Bienenwachs.<br>Klein und honiggelb. Warm in der Farbe.<br>Er erzählte, dass sie von einer Freundin stammte, die Imkerin ist. Aus einem ihrer eigenen Bienenstöcke.</p>



<p>Elly spürte, wie ihr der Atem stockte.<br>Nicht dramatisch. Still.</p>



<p>Der Coach improvisierte aus Alufolie und einem kleinen Teller einen Kerzenständer.&nbsp;<br>Dann zündete er die Kerze an.</p>



<p>„Sie ist heute hier bei uns.“ sagte er.</p>



<p>Während des Gesprächs flackerte das Licht ruhig vor sich hin.<br>Manchmal bemerkte Elly es kaum.<br>Manchmal zog es ihre Aufmerksamkeit ganz zu sich.</p>



<p>Sie sprachen über Führung. Über Verantwortung. Über Grenzen.<br>Über das Aushalten von Unsicherheit.<br>Über das Weitergehen, ohne dass alles wieder ganz wird.</p>



<p>Und irgendwo dazwischen war sie da.<br>Suse, ihre Freundin.<br>Nicht als Gedanke. Nicht als Schmerz.<br>Sondern als Präsenz.</p>



<p>Als die Stunde zu Ende ging, fiel Ellys Blick auf den Teller.<br>Die Kerze war vollständig heruntergebrannt.</p>



<p>Übrig geblieben war nur ein kleiner Ring aus Bienenwachs.<br>Und ein schwarzer Punkt dort, wo der Docht gewesen war.</p>



<p>Elly sah ihn lange an.<br>Und wusste plötzlich: So wird es sein.</p>



<p>Suse würde bleiben. Nicht immer gleich. Nicht immer sichtbar.<br>Aber genau so wie es für Elly wirksam war. </p>
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			</item>
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		<title>Es war nur eine halbe Stunde</title>
		<link>https://christinetraut.com/2026/01/19/es-war-nur-eine-halbe-stunde/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2026 13:15:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten aus der Führung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es war kein Meeting, also gab’s keine Agenda, kein Ziel. Der Chef brachte Dreikönigskuchen mit, und für einen kurzen Moment vergass Tom, dass er verantwortlich war. Sie standen in der Küche, im Kreis, mit Kaffeebechern in der Hand. Jemand lachte zu laut, jemand anderes erzählte vom Jahreswechsel. Es roch nach Hefe, Zucker und diesem schwer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://christinetraut.com/2026/01/19/es-war-nur-eine-halbe-stunde/">Es war nur eine halbe Stunde</a> erschien zuerst auf <a href="https://christinetraut.com">Christine Traut</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es war kein Meeting, also gab’s keine Agenda, kein Ziel.</p>



<p>Der Chef brachte Dreikönigskuchen mit, und für einen kurzen Moment vergass Tom, dass er verantwortlich war.</p>



<p>Sie standen in der Küche, im Kreis, mit Kaffeebechern in der Hand. Jemand lachte zu laut, jemand anderes erzählte vom Jahreswechsel. Es roch nach Hefe, Zucker und diesem schwer zu beschreibenden Etwas, das entsteht, wenn Menschen kurz nichts müssen.</p>



<p>Tom griff nach einem Stück Kuchen. Ohne nachzudenken.<br>Er biss hinein und hielt inne.</p>



<p>Da war etwas Hartes<br>Er zog es vorsichtig aus dem Teig: eine kleine weisse Figur. Jemand reichte ihm schmunzelnd die Papierkrone.</p>



<p>Für einen Sekundenbruchteil war ihm das fast peinlich. Diese kindliche Freude, dieses Grinsen, das er schon lange nicht mehr gespürt hatte. Dann lachten die anderen. Einer klopfte ihm auf die Schulter. Jemand rief:&nbsp;<em>„Der König!“</em></p>



<p>Tom setzte sich die Krone auf.<br>Und für diesen Moment war er es wirklich.</p>



<p>Nicht im hierarchischen Sinn. Nicht als Titel.<br>Sondern als Teil des Spiels.</p>



<p>Später, zurück an seinem Schreibtisch, dachte er noch einmal daran. Wie leicht sich dieser Moment angefühlt hatte. Wie selbstverständlich. Wie lange er so etwas nicht mehr erlebt hatte.</p>



<p>Er merkte, dass ihn nicht die Krone beschäftigt hatte.<br>Sondern etwas anderes. Die halbe Stunde, in der niemand etwas wollte, niemand etwas musste und es nur darum ging, zusammen zu sein. Im wahrsten Sinne des Wortes: sein dürfen.&nbsp;</p>



<p><strong>Ich führe, aber ich spiele nicht mehr.</strong></p>



<p>Der Gedanke war ruhig. Kein Vorwurf. Keine Anklage. Eher eine Feststellung.<br>Wann war Führung so ernst geworden? So durchgetaktet? So zielorientiert, dass kaum noch Platz blieb für das Zweckfreie?&nbsp;</p>



<p>Am Abend stellte Tom ein Foto der Krone als WhatsApp-Status ein.<br>Er rechnete mit nichts und bekam überraschend viel Resonanz. Herzchen. Kommentare. Kurze Nachrichten.<br><em>„Wie schön.“</em><br><em>„Das vermisse ich.“</em><br><em>„Guter Start ins Jahr.“</em></p>



<p>Er las die Nachrichten mehrmals, weil er es kaum benennen konnte, was sie in ihm auslösten. Nicht, weil sie spektakulär waren, sondern weil sie etwas berührten, das offensichtlich viele kannten.</p>



<p>Tom hatte immer gern gespielt. Er hatte früher schnell ja gesagt, wenn es darum ging etwas zu tun, dass nichts musste, sollte oder würde. Und er hatte es schon ewig nicht mehr getan. Hatte er es verlernt? </p>



<p>Er dachte an sein eigenes Team. An die vielen Gespräche, die Zahlen, die Verantwortung. Und an die Stimmung, die oft zwischen Effizienz und Erschöpfung pendelte. All die Menschen, die er führte, die Komplexität, die ihn jeden Tag forderte. Er dachte daran, dass er dringend priorisieren musste, womit er das neue Jahr gestalten will.&nbsp;</p>



<p>Vielleicht, dachte er, gehört es auch zur Verantwortung von Führung, solche Räume zu öffnen. Nicht als Agendapunkt, nicht als Tool, mitgebracht aus einem Leadership Workshop.&nbsp;<br>Sondern als Einladung.<br><br>Ein Kuchen.<br>Ein kleines Spiel.<br>Eine halbe Stunde.&nbsp;</p>



<p>Manchmal braucht es nicht mehr, um sich wieder zu erinnern, wie sich Gemeinschaft anfühlt. Und sich dran zu erinnern, dass sie alle zusammen in diesem Boot sassen und er nicht alleine mit seiner Rolle war.</p>



<p>So viel konnte passieren in einer halben Stunde.&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gedanken über die Komfortzone</title>
		<link>https://christinetraut.com/2023/04/10/gedanken-ueber-diekomfortzone/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christine]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Apr 2023 17:33:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer weiter sollen, müssen, rennen, wachsen. Willst Du das wirklich? Was, wenn alles gut, alles richtig ist, genauso wie es ist?Was, wenn ich einfach der Freude folgen darf, an dem was ist?Was, wenn ich einfach geniessen darf? Was, wenn die Komfortzone und vor allem ihr Rand nur eine Erfindung des Patriarchats/Kapitalismus sind? Damit wir, also [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Immer weiter sollen, müssen, rennen, wachsen. <br>Willst Du das wirklich?</p>



<p>Was, wenn alles gut, alles richtig ist, genauso wie es ist?<br>Was, wenn ich einfach der Freude folgen darf, an dem was ist?<br>Was, wenn ich einfach geniessen darf?</p>



<p><strong>Was, wenn die Komfortzone und vor allem ihr Rand nur eine Erfindung des Patriarchats/Kapitalismus sind?</strong></p>



<p>Damit wir, also auch ich, mehr mehr mehr wollen.<br>Damit die Räder weiter laufen &amp; noch mehr Geld machen möglich wird.</p>



<p>Ich bin hier.<br>Ich stehe still.<br>Ich fühle mich geerdet.<br>Ich geniesse den Moment.<br>Ich tauche, so tief es geht, in ihn hinein.</p>



<p>Darin fühle ich mich, meine Seele, meine Essenz.</p>



<p><strong>Ich schreite fort, wenn ich dazu bereit bin, wenn ich das aus meinem Herzen heraus will.</strong><br>Das Ego darf zur Ruhe kommen und schweigen.<br>Es ist wichtig, zum Situationen lösen, die nicht so sind, wie ich sie haben will. <br>Es ist nicht mehr wichtig, zum Vorangehen.</p>



<p>Weiter gehe ich mit meinem Herzen.<br>Im Tempo und Rhythmus meiner Seele.<br>Erstmal nur für mich und manchmal auch als Licht für Andere.<br>Damit auch sie das tun.</p>



<p><strong>So geht man in Frieden.</strong></p>



<p>Das Herz ist die Brücke.<br>Es ist sanft, leise und doch so klar und mächtig.</p>



<p>Kommst Du mit?</p>
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			</item>
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		<title>Was mein CD-Player mit der Absage des Münchner Oktoberfestes zu tun hat</title>
		<link>https://christinetraut.com/2020/05/05/oktoberfest-frust-cdplayer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christine]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2020 13:15:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Absage]]></category>
		<category><![CDATA[Absagen]]></category>
		<category><![CDATA[CD-Player]]></category>
		<category><![CDATA[Frust]]></category>
		<category><![CDATA[Oktoberfest]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier kannst du diesen Beitrag als Video anschauen Die Karte ist kaputt Gestern spielte ich mit meinem Sohn. Dabei nahm er sich Karten von mir und versuchte sie in den CD-Player zu stecken. Das Ergebnis: Eine Karte, die nicht mehr so aussah wie vorher. Ich bin traurig und genervt Mein Sohn ist 20 Monate alt. [&#8230;]</p>
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<p class="has-text-align-center"><a href="https://youtu.be/Y2BFc0lSJxQ"><strong>Hier kannst du diesen Beitrag als Video anschauen</strong></a></p>



<figure></figure>



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<h2 class="wp-block-heading">Die Karte ist kaputt</h2>



<p>Gestern spielte ich mit meinem Sohn. Dabei nahm er sich Karten von mir und versuchte sie in den CD-Player zu stecken. Das Ergebnis: Eine Karte, die nicht mehr so aussah wie vorher.</p>



<span id="more-9896"></span>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="300" height="300" src="https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2020/05/oktoberfest-karte.jpeg" alt="" class="wp-image-11616" srcset="https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2020/05/oktoberfest-karte.jpeg 300w, https://christinetraut.com/wp-content/uploads/2020/05/oktoberfest-karte-150x150.jpeg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Ich bin traurig und genervt</h2>



<p>Mein Sohn ist 20 Monate alt. Es ist also völlig normal und in Ordnung, dass er die Welt entdeckt. Trotzdem war ich einen kurzen Moment extrem traurig und genervt.</p>



<p>Ich mag dieses Kartenset sehr und arbeite gerne damit.</p>



<p>Ich habe ihm die Karte dann weggenommen, einmal tief durchgeatmet und mir dann überlegt: Was ist jetzt gerade so schlimm daran? Ist diese Karte wirklich wichtig und entscheidend für dieses Set? Und kann ich sie vielleicht reparieren?</p>



<p>Genau das werde ich machen: Ich werde diese Karte heute zusammenkleben. Sie wird mich immer an den Moment erinnern, in dem mein Sohn versucht hat, Musik aus dieser Karte zu kriegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Oktoberfest ist abgesagt</h2>



<p>Kürzlich erreichte mich die Nachricht über die Absage des Münchner Oktoberfestes über verschiedene Kanäle. Ich bin ein großer München-Fan und bin selbst sehr oft auf dem Oktoberfest gewesen, als ich dort lebte.</p>



<p>Ich habe viele Freunde, die da regelmässig hingehen. Darum hat mich ihre Enttäuschung über die Absage zutiefst berührt.</p>



<p>Andere Stimmen sagen: «Das ist doch logisch, alles andere wäre Quatsch.»</p>



<p>Eine Freundin fragte mich dann, wie ich damit umgehe, dass gerade vieles abgesagt, oder im besten Fall verschoben wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie ich mit den vielen Corona-Absagen umgehe</h2>



<p><strong>So mache ich das</strong>: Als Erstes frage ich mich, was mich gerade wirklich ärgert und was gerade wirklich mein Problem ist. Gestern beispielsweise die kaputte Karte.</p>



<p>Dann lasse ich zu, dass es mich ärgert, wütend und traurig macht. Ich versuche, diese Gefühle wirklich zu fühlen, manchmal auch mit jemandem darüber zu sprechen. Oder ich schreibe alle Gedanken, so wie sie gerade fliessen in mein Tagebuch.</p>



<p>Als Nächstes nehme ich an, was ist. Also: die Karte ist kaputt, das Oktoberfest ist abgesagt. Ich lasse die Situation stehen und versuche, mich ein Stück zu distanzieren.</p>



<p>Dann überlege ich mir: Was ist gerade das Gute daran? Was darf ich aus der Situation lernen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie gehst du mit Absagen und Enttäuschung um?</h2>



<p>Ich möchte dir heute genau diese Fragen auf den Weg geben: Was ist das Gute an deiner Herausforderung und was kannst du daraus lernen?</p>



<p>Es gibt immer mehrere Lösungsmöglichkeiten. Ich fand gestern zwei für mich: Die Karte wegschmeissen oder die Karte kleben und sie im Set belassen.</p>



<p>Nun wünsche ich dir von ganzen Herzen, dass du deine Antworten findest.</p>
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